Die Webseite für Beatmusik in der BRD von 1963 – 1967! Die Seite ist noch im Aufbau, es kommen fast täglich Bilder, Dokumente und ähnliches hinzu!

 

Hopf-Gitarren mit Stiel – willkommen auf meiner Webseite

Nein, ich bin nicht bei Facebook, Twitter, Instagram!


Für den Inhalt dieser Seiten ist verantwortlich:

Hans-Jürgen Klitsch
Moselstr. 2
26419 Schortens

Tel. (0049)-(0)4461-82283

eMail: hjk@shakin-all-over.de

 


Mit 4 Jahren trug ich meine Haare lang – schon auf den Spuren der Rolling Stones – komplett mit Mod-Kleidung und Scooter.

Hier werden Fotos, Bilder, Plakate, Zeitungsausschnitte, Dokumente und Musik aus meiner Sammlung präsentiert. Falls jemand nicht wünscht, dass etwas gezeigt wird, dann bitte ich um Nachricht. Ich werde das entsprechende Element sofort entfernen.

Ich habe mich bemüht, keine Bilder u.ä. hier hochzuladen, die bereits in Shakin‘ All Over oder Otto & die Beatlejungs veröffentlicht worden sind.

Ich habe beschlossen, (zunächst) meine 60s Sammlung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vieles wurde mir von Musikern und Beteiligten für meine Arbeit an den beiden Büchern zur Verfügung gestellt. Offensichtlich wollten diese Partner, dass Ihre Bilder, Dokumente u.ä. auch weitergehend rezipiert werden. Diesem Auftrag folge ich nun. All dieses historische Material soll nicht länger im Dunkeln verkümmern, es soll gesehen und gehört werden. Was bleibt, wenn der Deckel über uns verschraubt wird? Dann vermodern all diese wunderbaren Dokumente in meinen Schubladen oder werden von meinen Erben entsorgt. Geschichte aber muss erfahrbar gemacht werden, und das möchte ich mit dieser Website erreichen. Ohne jedes kommerzielle Interesse!

Falls jemand für eine Veröffentlichung o.ä. eins der hier abgebildeten Fotos oder Dokumente braucht, so möge man mir schreiben. In der Regel kann ich einen Scan in weitaus höherer Auflösung anbieten oder das Original.

Viele der Bilder kann man vergrößern – einfach mit der Maus auf das Bild klicken. Die Musik kann man hören, die pdf-Dateien aufrufen.

Dank an Jerry Bürger, Detlef Pehlemann, Gisela Barger, Rolf Storandt, Rainer Schallert, Horst Ebert und viele andere für die Überlassung von Bildmaterial.

Über mich

Meine erste Band erfahre ich mit 13.
Jugendzentrum Ennepetal-Milspe. Samstagsnachmittagstanztee.
Ich habe eine blonde Schwedin dabei, deutscher Vater, gerade zurückgekehrt in die Heimat, das heißt, eigentlich hat sie mich dabei. Ist ein Jahr älter. Den vollen Namen habe ich vergessen, ich bin mir aber sicher, sie hieß Petra mit Vornamen. Zu jener Zeit war ich gegen feste Bindungen!

Dort in Milspe sagt sie, ich solle mit ihr tanzen. Donner und Doria! Schweißausbruch und Herzrasen! Ich kann ja gar nicht tanzen! Die damals üblichen simplen Schritte zum sogenannten Shake hat man aber schnell raus, sogar ich. Dann kommt ein Blues und verstärktes Herzrasen. Gewiß, auch die Schritte rafft jeder halbwegs rhythmisch begabte Mensch schnell, ja ja, aber die Pumpe hämmert 160 beats per minute. Gegen meine unteren Rippenbögen drückt etwas wohlig weich – es muß wohl so etwas wie einen Klammerinstinkt geben beim Menschen, ähnlich wie bei jungen Affen. Und dann reibt dieser linke Oberschenkel an meinem rechten.

When you’re moving right up close to me
that’s when I get the shakes all over me

(Shakin‘ All Over – Heath – Johnny Kidd & the Pirates, The Lords u. v. a. – Mills Music Ltd./Melodie der Welt J. Michel KG)

Das ist das Leben, brüllt es in mir, und in den Ohren dieses doppelseitige Pochen – von innen das Herz, von außen die Band. The Shouts. Sie tragen Russenkittel, von Mama Schönauer genäht, eine Musikerfrau, und die Shouts haben alle biblische Namen: Habakuk (Manfred Schönauer) 1, Hesekiel (Achim Knispel), Nepomuk (Peter Schönauer), Jonas (Manfred Schmidt). Das ist die wahre Religion, ohne Zweifel, und seitdem glaube ich an Vorsehung und Vorbestimmung. Ja, es ist unausweichlich, daß ich ab sofort den Sonntagsgottesdienst auslasse, der mich zur Konfirmation führen soll (die ich trotz mangelhafter Kirchenpräsenz und ungenügender Bibelfestigkeit bekomme, kraft eines kräftig in die Kirchengemeinde geschmetterten „Jesus“ – ich hätte viel lieber „Mick Jagger“ gerufen, aber das wollte ich unserem Pfarrer dann doch nicht antun, wo er uns in den Konfirmandenunterrichtsstunden immer Kickern ließ – gegen Bezahlung natürlich – damit er seine Sonntagspredigt vorbereiten konnte).

Zuerst sind es Elvis Presley, Trini Lopez, Chubby Checker, ein wenig Chuck Berry. Später Jerry Lee Lewis, Bo Diddley, Benny Joy et al.

Dann kommt die Beatmusik: The Shouts! Ich kaufe „It Won’t Be Long“ von The Beatles. Am Wochenende Saalbau Buschmann: The Aeronauts, The Skillies, „Schimmel“ Quabeck 2 und seine Band. Ja, damals hatte man einen Spitznamen, sonst war man nichts. Ich hatte keinen. Mit dem Spitznamen war man bekannt. Richtige Namen zählten nicht. Meine Hosen haben nun einen „Schlag“. Und Christiane Bletsch zeigt mir, wie ein Zungenkuss geht.

Meine Musik ist laut, hart, schnell, kompromisslos: The Sorrows, The Pretty Things, Downliners Sect, The Creation. Ein heftiger Rolling-Stones-Fan bis Beggar’s Banquet. Danach finde ich sie öde. Aber da bin ich über Progressive Rock und Underground ja auch schon bei der MC5 verankert. Kick Out The Jams, Motherfuckers. Und: A Song Called Starship. A Song Called Starship. Und That Human Being Lawnmower. Tak Tak Tak Tak Tak Tak Tak.

MC 5

MC5 „That Human Being Lawnmower“

The greatest band ever. 1972 das Ende. (Nur Fred „Sonic“ Smith bleibt mir nahe. Hätte ich in den späten 70ern in Detroit gelebt, wäre ich bei jedem Auftritt von Sonic’s Rendezvous Band dabei gewesen. Real killers!)

Bildergebnis für sonic's rendezvous band

Eine Stunde live mit Fred ‚Sonic‘ Smith kann man nicht toppen- 1.000% R ’n‘ R:

Sonic’s Rendezvous Band live 1978

Zurück in die 60er: Erste Festival-Erfahrung auf den Essener Song Tagen 1968. The Mothers Of Invention, The Fugs – wundervoll. Aber auch Xhol Caravan, da hießen sie wohl noch Soul Caravan. Zusammen mit Friedrich Steinigans ein Sounds-Abo abgeschlossen. Irgendwie kam Friedrich da zu kurz. Sorry, Schtonn-Jesus.

Silvester 1967 hatte ich mich mit Linda zusammengetan, noch heute ist sie meine Frau. Musikalisch sind wir nur in Teilen kompatibel. Das ist auch gut so. Viele Bands erlebte ich ohne sie. Die Jimi Hendrix Experience in der Phillips-Halle in Düsseldorf 1968 waren das lustloseste, was ich je gesehen habe. Die Pop und Blues Festivals in Essen und anderswo langweilen mich schnell… auf dem Boden hocken, Haschisch rauchen, immer wieder die gleichen Bands – zig-mal Hardin & York, Steamhammer, The Edgar Broughton Band, Colosseum, Airforce, Pink Floyd (die wieder mal nicht auftreten). The Moody Blues – können leider nicht kommen: Mellotron kaputt.

‚Tapete‘ in meinem Zimmer, ca. 1968

Dann kommt der Pomp: Bowie, ELP und so weiter. Glam Rock. Hat mich nie interessiert. Ebenso wenig die karierten Hemden von Rory Gallagher. Ich habe seit 1972 kein kariertes Hemd mehr getragen. Und Deep Purple, Black Sabbath, Uriah Heep usw. kann man sich nicht schön trinken. Alice Cooper schon.

Alice Cooper ‚Is It Your Body‘

1973 erster Trip nach England, von da an ist es Pub Rock: Chilli Willi & The Red Hot Peppers, Hatfield & The North, Burlesque, Kokomo, Kilburn & The High Roads, The Winkies. Ducks Deluxe (und später The Tyla Gang) rangieren ganz oben auf der Prioritätenliste. Die beste Band entdeckte ich erst, nachdem es sie nicht mehr gab: Starry Eyed And Laughing. Unglaublich schön und intelligent. Aber auch so einige Amis habe ich auf der Speisekarte: Milk ’n Cookies, The New York Dolls z.B., und Blue Oyster Cult.

1975 – nach der Lehre als Positivretuscheur und dem Abitur am Siegerland Kolleg (Staatliches Institut zur Erlangung der Hochschulreife) – Beginn des Studiums in Münster (Anglistik und Kunst), und Dr. Feelgood und The Ramones stehen plötzlich im Regal in meinem Zimmer in der WG Grafschaft 10 mit Uli Lemke, Heinz Knöppel und Monika Seidel. Uli und Heinz teilen meine Euphorie nicht. Monika S. hat es nicht mit der Musik. Sie ist eher an Männern mit Sportcoupés interessiert. Ich fahre einen hawaii-gelben Seat 850. Der bringt mich und meine Linda durch Europa.

1976 wechseln Linda und ich an die Uni Essen und beziehen unsere erste gemeinsame Wohnung, Mülheim/Ruhr, Kuhlendahl 94 – mit getrennten Schlafzimmern – „bei mir oder bei dir?“. Tolle Zeit! Bis 1980, dann ziehen wir (für kurze Zeit) nach Mülheim-Dümpten um.

Ende 1976 lese ich im NME den Namen einer neuen Band: The Sex Pistols. Ich weiß es sofort: die sind was ich will. Die stellen die Welt auf den Kopf! In Ennepetal (!!) erstehe ich „Anarchy In The UK“ als deutsche Pressung und Eddie and The Hot Rods „Live At The Marquee“ EP. Und schon stecke ich bis zum Bauchnabel im Punk. Kaufe alles, was auf independent labels ist. Und die üblichen Verdächtigen auf den majors: UK Subs, Buzzcocks, Drones, Clash, Cockney Rejects usw. Für das letzte in UK erhältliche Exemplar der ersten Pressung von „Teenage Kicks“ (The Undertones) auf Good Vibrations Records fahre ich bis Edinburgh, der Laden hieß „Bruce’s Record Shop“. Die Bruce’s-Tüte habe ich auch noch. Jetzt geht es erst richtig los mit den Konzertbesuchen… nur Spaß, Spaß, Spaß. Außer The Rich Kids im Cambridge Corn Exchange (über eine von Uriah Heep gemietete Anlage). Die Band ist schrecklich. So wie das erste Konzert von The Lurkers im Hope And Anchor in Islington. Einer der „barmen“ ruft in jeder Pause nach einem Song „Pete, turn the jukebox on!“

Good Lord, was für tolle Bands gibt es in der New Wave / Punk-Ära!! Punilux, The Fall, Zoundz… fallen aus dem Rahmen. Punilux mit Linda und Bernd Birkenkämper irgendwo in Essen. Wollten nicht dahin, wo der Sound in die Ohren ging, front row. „Babalon“,  „All White Jack“, „Excess Bleeding Heart“. Ich schon. Bernie bei den Dead Kennedys im (silly) Jumpsuit ganz hinten im Publikum. This man doesn’t rock. 

Punishment Of Luxury – All White Jack

Socialdemocratic Rock. Yes, subvert, and throw a spanner in the works – that’s how I felt like in those days – and still do it today:

Zoundz – Subvert

Seit 1978 geben Alfred Hebing und ich nun Gorilla Beat heraus. Ein fanzine ist immer gut, um promo copies zu bekommen. Und da ich die Punk-Abteilung vertrete, schickt man mir Freiexemplare zur Besprechung. Sehr gut!

Parallel zu Punk gibt es New Wave: The Pop Group, die Postcard bands, Ellery Bop und wie sie alle heißen. Das meiste ist großartig.

Ellery Bop – Ringing (according to the band, the Gorilla Beat review was the best they got)

https://www.youtube.com/watch?v=QvtOoIOCR0k

Joy Division und das Factory label werden zum Kult. Auch ich bin infiziert. Angetörnt vom Zig Zag „Small Labels Guide“ beginne ich, alle Singles auf „independent labels“ zu kaufen. Oder zumindest die Veröffentlichungsdaten zu eruieren. Resultat ist eine recht smarte Sammlung von Punk/New-Wave-Singles und mein erstes eigenständiges Werk: das Büchlein „Great Bands – Small Labels“. Eine bebilderte Diskographie. 1979. Mit einem Essay als Vorwort. Das Geld für die 1000er Auflage kam aus der Gorilla-Beat-Kasse. Alfred, der Kassenwart, nickte das ab. Großartig! Da sich das Ding verkaufte wie geschnitten Brot (Rough Trade in London kaufte 25% der Auflage), war die Anleihe bald wieder im Kasten, mit einem Profit.

Das, was auf dem Cover schmutzig grau ausschaut, sollte eigentlich silbern sein. Die Druckerei Hiby in Hagen-Haspe hat das gründlich versaut (wie auch so einiges bzgl. Gorilla Beat). Hier hätte man das Silber mehrmals übereinander drucken oder ein gestrichenes Papier benutzen müssen. Herr Hiby (siehe Gorilla Beat history) hat uns mit Gorilla Beat dann irgendwann gekündigt, wegen eines Fotos von Niagara von Destroy All Monsters in Corsage, weil er das mit seinen religiösen Einstellungen nicht mehr vereinbaren konnte.

Plötzlich gibt es auch noch die Garage Bands. The Slickee Boys. „Long Way To Go“ wird unsere erste Plattenveröffentlichung, auf einer 6“ Flexi. Dann intensiver Austausch mit Greg Prevost von The Chesterfield Kings. Schon ist Bomp! Records auf der Agenda. Und The Lyres, DMZ, Radio Birdman, The Fleshtones. The Real Kids, Dwight Twilley Band, The Shoes etc. bedienen meine Liebe zum Power Pop.

Ich beginne, auch für andere Publikationen gegen Bezahlung zu schreiben. Für ein paar Dumont Reiseführer beschreibe ich die Musikszenen amerikanischer Großstädte; nachdem ich für New York The Velvet Underground vergessen hatte, fordert Dumont keine weiteren Essays mehr an. Hätte ich auch nicht getan. Zum Rowohlt „Bomp!“-Buch mache ich die Diskographien; für die ro ro ro „Rock-Session“-Serie schreibe ich ein paar Essays. In Rock-Xikon erscheint ein Downliners-Sect-Artikel von mir. Bald arbeite ich als „European Correspondent“ für die große amerikanische Plattensammler-Zeitung „Goldmine“ – mit Presseausweis. Ich besuche amerikanische Rock ’n‘ Roller auf Ihren Konzerten in Europa („I hope this interview will appear in print!“), schreibe über europäische Wiederveröffentlichungen, und bekomme sogar Geld dafür.

Nachdem mir die Herman’s-Hermits-Story für das nächste Gorilla Beat vorgelegt wurde, war mir klar: diese Oldies-Magazine-Schiene bedeutet mir nichts mehr. Ich will mein eigenes Ding! Also stelle ich mich auf eigene Füße: „hartbeat!“ (zu Beginn „h’artbeat“ – wollte Kunst und Rock ’n‘ Roll verbinden. Aber das wollten die Leser nicht. Schwerpunkt also schnell wieder auf Musik.) Neben dem gelegentlichen Blick zurück, dominieren für mich die zeitgenössischen Garage Rock und Power Pop Bands. Aufgrund der sich ständig verbessernden Qualität von hartbeat! kommen die Rezensionsexemplar in Form von CDs und Vinyl nun in immer größeren Stückzahlen. In der Mitte der 90er sind es oft 10 oder 15 am Tag. Ich muss mich zwingen, die neuen Bands noch anzuhören. Liebe Freunde schreiben sich die Finger wund, um hartbeat! zu dem zu machen, was es ist. Nigel Cross, Uli Hesse (-Lichtenberger), Beverly Patterson, Tom Sobilo, Siegfried Kalus… Ari Plikat und Ulf Nawrot beteiligen sich mit großartigen Illustrationen… euch allen sei hier noch einmal gedankt. Außer mit ein paar Freiexemplaren konnte ich euch nie bezahlen, weil sich hartbeat! gerade mal so selbst trug. Und ich habe mir nie Honorar, Spritgeld o.ä. ausgezahlt. Das war finanzielle Selbstausbeutung. Linda hat alles mitgetragen. Danke. Sie macht parallel ihr eigenes Ding. Das hält eine Ehe zusammen.

Ari Plikats Illustration hat jahrelang das Impressum von hartbeat! begleitet.

1998 erscheint das letzte hartbeat! Mit 144 Seiten Umfang ist es eh kaum noch zu bewältigen! Danach fühle ich Erleichterung – keine Lay-Out-Unterlagen mehr mit in den Familienurlaub, keine Nachtstunden mehr am Schreibtisch! Zwei Bücher, ein paar Essays und einige Vorträge folgen. „Shakin‘ All Over“ bringt mich an meine physischen Grenzen. Von wegen „keine Nachtstunden mehr“! Mehr denn je!! Im Februar 2001 schaffen wir uns einen Hund an. Mein Leben braucht Struktur.

In der Folge von „Shakin‘ All Over“ werde ich in Radiosendungen eingeladen, reise herum, einmal sogar ins Fernsehen – das Buch macht Furore. Schnell gibt es eine zweite Auflage. Dann ist erstmal Ruhe.

Doch aus einem Beitrag über die Beatszene in der Region Oldenburg/Ostfriesland für die Ausstellung (dort kommt auch mein Modjackett von 1967 noch einmal zu Ehren) und den Katalog für „Break On Through To The Other Side“  entsteht der Wunsch, die Beatszene  der Region zwischen Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven detaillierter darzustellen. Es ist ja plötzlich so viel Material da. In 2008 erscheint folglich „Otto & die Beatlejungs“.

Bald bin ich Rock-musikalisch nicht mehr auf dem Laufenden. Afrika hat mich erreicht, vor allem die Mali-Musiker: Tinariwen, Tamicrest, Imaran, Terakaft, Ali Farka Tourè, View Farka Tourè, Bombino, Fatoumata Diawara usw. Bei „weißer“ Musik bin ich nun auf die Tipps von Freunden angewiesen. Dirk empfiehlt mir Dispatch. Die mag ich. Ansonsten ernähre ich mich in der Vergangenheit. Und erinnere mich an Charly (r.i.p.) und Knolli.

Helmut ‚ Charly‘ Trociewicz und Michael ‚Knolli‘ Knust ein paar Tage vor einem Rattles-Auftritt im Rheinischen Hof, Schwelm, 1966

 

 

  1.   Mit Habakuk habe ich ein Jahr später eine lang andauernde Freundschaft geschlossen. Er ist dann in die USA ausgewandert und lebte lange Jahre in Wisconsin. Bis vor ein paar Jahren hatten wir Kontakt.
  2.   Mit „Schimmel“ Quabeck habe ich vor Jahren ein sehr interessantes Interview geführt. Es ist noch nicht transkribiert, aber ich verspreche, dies in einem absehbaren Zeitraum zu tun, denn „Schimmel“ weiß viel über die Beatszene im Tal der Wupper zu erzählen.