Clubs, Gaststätten, Orte für Festivals

 

Von den späten 50ern bis ca. 1968 war die BRD gut bestellt mit Gaststätten, Clubs, Tanzbars, Jugendzentren usw., in denen Bands auftreten konnten, in der Regel zum Tanz aufspielend. Die englischen Städte konnten da bei weitem nicht mithalten. In den deutschen Großstädten reihte sich Musikschuppen an Musikschuppen, denn der Bedarf war groß –  Jugendliche waren standorttreu zu jener Zeit. Auch auf dem Lande und in der Provinz gab es ausreichend Stätten, die die Jugendlichen mit Musik versorgten, und zu der Zeit galt: entweder man war ein Schlagerfuzzi, dann blieb man am Wochenende zu Hause, oder man stand auf Beat, dann war man ab freitags unterwegs. Selbst in Kleinstädten wie Bünde wurde man mit herausragender Musik versorgt. So bot der dortige Liverpool Club im Winter 66/67 Bands wie The Shamrocks, Schweden, den Protestsänger Cockie Kay, The Thunderbirds aus Bielefeld, Liliane & The Adams aus dem Star-Club, und die Hitparadenspitzenreiter Billy J. Kramer & The Dakatos aus Liverpool an.

In den Rathäusern rümpfte man die Nase über die Urwaldmusik, die langhaarigen Gesellen und unzüchtigen Mädchen, aber wenn es ans Geldeinnehmen ging, war man dabei:

>>Die Kommunen wollten auch mitverdienen 1

>>Die Kommunen wollten auch mitverdienen 2

Ab 1968 übernahmen dann die Discotheken die Versorgung der Tanzwütigen, und die Zeit der live-Musik in der örtlichen Gaststätte war vorbei. Nun ging man auf Festivals oder besuchte Konzerte, aber das Publikum war nun erlesener.

Hier wollen wir einige Eindrücke in die Club- und Gaststättenszene vermitteln. Unter dem Reiter „Dokumente, Poster, Handzettel…“ finden sich viele weitere Anzeigen, Poster etc. für Beatveranstaltungen.

Beginnen wollen wir im

Mekka, Liverpool

Cavern Club, Liverpool, Ulrich Brockelmann, The Wallflowers, im Eingang
The Rattles, Hamburg, im Cavern, 1963 [Peter Kaye]
The Rattles, Hamburg, im Cavern, 1963, Achim Reichel, Hajo Kreutzfeld, Reinhard Tarrach, Herbert Hildebrand und zwei Fans [Peter Kaye]

Cavern Club, Mittagssession 1964

Cavern Club, Mittagssession 1964
Iron Door Club, Liverpool, Ulrich Brockelmann, The Wallflowers,Mönchengladbach, im Eingang
Liverpool, Postkarte von 1963

Big Ben Club, Wilhelmshaven

Big-Ben-Club-Besitzer          Wolfgang ‚Ulli‘ Ullrich

Der Big-Ben-Club in Wilhelmshaven, Grenzstraße 8, wurde im Februar 1964 von Wolfgang „Ulli“ Ulrich (auch „Ulle“ genannt) eröffnet. Er hatte bereits im Top Ten Club als Kellner fast ein Jahr unter Besitzer Peter Eckhorn diesem auf die Finger gesehen und auf St.-Pauli-Erfahrungen gesammelt. Er sah die Chance, sich auf ähnlich lukrative Weise im Showbusiness selbständig zu machen. Also sollte es ein eigener Club sein. Eine Hafenstadt als Standort zu wählen, war sicherlich kein schlechter Gedanke. Doch Wilhelmshaven war nicht Kiel, schon gar nicht Hamburg. In Wilhelmshaven diktierte die Marine das Geschehen. Und die Offiziere mit dem schnittigen Haarschnitt sahen es nicht gern, wenn ihre Untergebenen in anrüchigen Spelunken verkehrten, und als solche galten Beatlokale im „gesunden Volksempfinden“ nun mal. Eine Zeit lang brummte der Laden, doch dann kam die Stadt Wilhelmshaven mit immer neuen Auflagen. Auch dort, auf der höchsten Verwaltungsebene, sah man dem Treiben in der Grenzstraße höchst fassungslos zu. Dem müsste doch der Garaus gemacht werden können! Mit Erfolg, bald gab es den Big-Ben-Club nicht mehr. Wolfgang Ulrich kaprizierte sich mit einem Partner auf Strip-Lokale im ostfriesischen Raum. Da hat man kaum Probleme, denn diese Etablissements waren den Verwaltungsbeamten weniger suspekt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. [Ein Wolfgang Ulrich-Interview finden sie weiter unten.]

Wolfgang Ulrich, aufgrund seiner Top-Ten-Erfahrung nach England gut vernetzt, engagierte nur englische Bands. Die waren preiswert und gut!

Für den Big-Ben-Club konnte ich folgende Strippen herausfinden:

Kenny Lee & The Mark IV (Cheshunt): 9.2. bis 28.3.64

The Road-Runners: 28.3. bis 3.5.64

The Mark IV (Cheshunt): 4.5. bis 10.5.64

The Stormbreakers: 11.5. bis 30.5.64

Bobby Gibson & The Bondsmen: 1.6. bis 24.6.64  (später wurde dies auf der Bühnenwand überpinselt, und vorher hatte es Bobby Gibson & The Bobcats 1.6. bis 14.6.64 geheißen)

John Best & His Challengers: 25.6. bis 28.7.64

Kenny Lee & The Mark IV (Cheshunt): 29.7. bis 28.8.64

Mal Ryder & The Spirits (Oxford): 29.8. bis 30.9.64

Satellite 1: 1.10. bis 31.10.64

The Twilights (London): 1.11.64 bis 28.2.65

Nach einem Jahr war dann Schluss, und Wilhelmshaven war um eine (historische) Attraktion ärmer. The Mark IV werden bald zu The Creation und haben Hits mit Makin‘ Time, Painter Man, Tom Tom, How Does It Feel To Feel usw. Mal Ryder & The Spirits machen ein paar Singles in England, die jedoch nicht so recht einschlagen wollen, dann bekommt das Projekt den Namen The Primitives (Mal & The Primitives) und schon trudelt man in die Top 30. Wie einige andere englische Bands auch, gehen die Primitives nach Italien und schlagen dort voll ein. „Yeeeeeeh!“ (eine italienische Version von „I Don’t Want To Eat Out My Heart Anymore“) wird ein Kult-Hit. Gigantischer Sound. “Johnny No” war ein ebensolcher Knaller. Mal Ryder (Paul Bradley Couling) lebt immer noch in Italien und ist in der dortigen Musikszene fest verwurzelt.

Big-Ben-Club Gebäude Außenansicht
Big-Ben-Club logo
Big-Ben-Club Servietten logo
Big-Ben-Club, Wilhelmshaven 1964 Serviettenaufdruck
Big-Ben-Club Aussenreklame
Big-Ben-Club Tanzfläche
Big-Ben-Club innen
Big-Ben-Club Hauswart – nun geht’s zur Bundeswehr
Kenny Lee & The Mark Four im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 9.2. – 28.3.64
Kenny Lee & The Mark Four – Eddie Philips im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 9.2. – 28.3.64
Kenny Lee & The Mark Four – Jack Jones im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 9.2. – 28.3.64
Kenny Lee & The Mark Four – John Dalton im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 9.2. – 28.3.64

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kenny Lee & The Mark Four im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 9.2. – 28.3.64
Kenny Lee & The Mark Four – Eddie und Mick im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 9.2. – 28.3.64
THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64
THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64
THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64

 

 

 

 

 

 

THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64
THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64

 

 

 

 

 

 

THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64
THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64
THE ROAD-RUNNERS im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 28.3. – 3.5.64
(Kenny Lee &) THE MARK IV im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 4.5. – 10.5.64
(Kenny Lee &) THE MARK IV im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 4.5. – 10.5.64
(Kenny Lee &) THE MARK IV im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 4.5. – 10.5.64
Kenny Lee & The Mark IV – Kenny Pickett alias Kenny Lee im Mai 1964 gezeichnet von Karin Haack
Kenny Lee (Kenny Pickett) in der Redaktion der Wilhelmshavener Zeitung Mai 1964
(Kenny Lee &) THE MARK IV im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 4.5. – 10.5.64
Bobby Gibson & the Bondsmen im Big-Ben-Club
Bobby Gibson & the Bondsmen Bandbus
Bobby Gibson & the Bondsmen im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven

Weitere Bilder von Bobby Gibson & the Bondsmen im Big-Ben-Club unter BEAT AGE – INTERNATIONAL

John Best & the Challengers im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 25.6. – 28.7.64
John Best & the Challengers, im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven
John Best & the Challengers im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven

 

 

 

 

 

 

 

KENNY LEE & THE MARK IV im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.7. – 28.8..64
KENNY LEE & THE MARK IV, in Wilhelmshaven, 29.7. – 28.8..64, hier im Hafen von Wilhelmshaven

Weitere Bilder von Kenny Lee & The Mark IV im Big-Ben-Club unter BEAT AGE – INTERNATIONAL

„Mark Four – Try It Baby“

 

Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64
Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64
Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64
Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64
Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64
Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64
Mal Ryder & the Spirits im Big-Ben-Club, Wilhelmshaven, 29.8. – 30.9.64

Mal Ryder & The Spirits  „Your Friend“

Satellite One mit Bandbus am Big-Ben-Club – 1.10. bis 31.10.64
The Twilights spielten im Big-Ben-Club vom 1.11.64 bis 28.2.65
The Twilights, Drummer Mick Wells, spielten im Big-Ben-Club vom 1.11.64 bis 28.2.65

>>Wolfgang Ulrich erzählt über die Zeit im Top Ten Club und im Big Ben Club

Der Top Ten Club lag auf St.Pauli, genauer Reeperbahn 136. Als der Vater von Peter Eckhorn starb, trat sein Sohn das Erbe an. Er war gerade mal 21 Jahre alt. Der Laden, den er übernahm, hieß Hippodrom, war so eine Art Zirkus-Varieté und lief schlecht. Auf Drängen von Wolfgang Ulrich (siehe Big Ben Club bzgl. weiterer Informationen zum Top Ten Club) wandelte er das Lokal in ein Tanzlokal um. Offizielle Besitzerin blieb aber weiterhin Eckhorns Mutter.Peter Eckhorn hat sich den Namen ausgedacht: Top Ten.

Der Top Ten Club wurde am 31. Oktober 1960 eröffnet. Aus diesem Jahr stammen auch die Fotos. Eine von den Miezen im Bild, blond, struppig und sexy, war Peter Eckhorns Freundin, die es anderen für Geld machte. So lief das auf St. Pauli.

Eckhorn engagierte Horst Fascher als Geschäftsführer des Top Ten. Die Bandbuchungen machte aber Peter Eckhorn. Schon bald verkrachten sich die beiden, und Fascher diente sich Manfred Weißleder an. Später richtete Eckhorn im Keller ein kleines Studio ein, in dem alle Isabella Bond- und Top Ten Allstars-Platten aufgenommen wurden. Man konnte sich in das Studio auch einmieten.

Tony Sheridan 1960 – Colin, Tony, Jimmy im Top Ten Club
Fräuleins im Top Ten Club
Fräuleins mit Ali im Top Ten Club
Fräuleins im Top Ten Club
Fräuleins im Top Ten Club
Tony Sheridan and The Jets, 1960 im Top Ten Club
Gerry & the Pacemakers und Lorna Handerson im Top Ten Club, ca. 1960/61
Gerry & the Pacemakers, Tony Sheridan und Lorna Handerson Top Ten Club, ca. 1960/61

Bands die im Top Ten, Hamburg, aufgetreten sind:

Jackie Lynton: 22.11.1964 – 21.12.1964.

The Crescendos: 1.11.1964 – 30.12.1964.

Top Ten Combo, 1962, mit Iain Hines und Carl Fenn

Top Ten Stars: 1963, mit Iain Hines.

The Sabres: 1964, mit J. Ralphs.

Rikki Barnes, 1964.

The Dee-Jays, 1964, mit Peter Nelson.

The Bo-Sneekers, 1964, mit H. Partridge.

The Blackjacks, 1964, mit Lyle Carland.

Unit 4, 1964, mit Jon Poulson.

The Vikings, 1964.

The Capitols, 1964.

Isabella Bond, 1964.

Top Ten, Berlin

Auch in Berlin gab es einen Top Ten Club. doch er war weder vom Programm noch vom Ambiente her mit dem Hamburger  Club vergleichbar – eher 2. Liga.

Top Ten, Berlin, The Vanguards, Berlin

Top Ten, Berlin, The Vanguards, Berlin
Top Ten Club, Berlin, The Boots, Berlin, und wenn die Band nichts taugt, dann schmeissen wir einfach die Musikbox an

Beatfestivals

Die Unbestechlichen – Jury beim Beatfestival in der Stadthalle Delmenhorst, mit Gastspielen von The Rattles und The German Bonds, vermutlich 1967 (siehe auch News…)

>>Beatfestival Lüdenscheid 1966

>>Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt – Beat-Battle Lüdenscheid ’55

Star Palast, Kiel, Karlstal 42

Besitzer: Manfred Woitalla. Ein ganz wichtiger Club im Norden. Mit großartigen Bands – national, wie auch international. Ein Buch gibt es auch dazu: Klaus Härtel „Star-Palast und Skinny Minny“ – im Titel und im weiteren Verlauf des Buches orthographisch nicht ganz korrekt, aber absolut lesenswert.

Star Palast, Kiel
Star Palast, Kiel, The Retreads
Star Palast, Kiel, The Retreads, Rückseite
Star Palast, Kiel, The Retreads: zwei verloren, einen gewonnen
The Thunderboys, Husum, vor dem Star Palast, Kiel, 1965

Star Palast, Lüneburg

Star Palast Lüneburg mit Paul Raven & the Boston Showband (Paul Raven aus Bristol wurde Gary Glitter und später wegen Pädophilie eingebuchtet)

Star Palast Oldenburg

Nach Kiel und Lüneburg gab es auch bald einen Star Palast in Oldenburg – eröffnet am 17.7.65. Einige interessante Bands spielten dort – The Retreads, The Prowlers, The Shades Of Night – alle aus England – machten 6 Tage pro Woche dort Musik. Der Star Palast stand auf der Edewechter Landstraße 11, und es war ihm von außen nicht anzusehen. Ehemals hieß er Zum Grünen Jäger. Für eine neue Leuchtreklame oder ähnliches hatte es nicht gereicht. Am 5.3.66 wollten 5 Männer aus Schottland – unter dem Namen The Road Hogs firmierend – und ein Deutscher aus Hannover – Eberhard Jupe (alias Cliff Cenneth) – unter Beweis stellen, dass sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hatten. Dauerbeatweltrekord: 168 Stunden. Immer mindestens 3 Mann auf der Bühne, maximal 6 Stunden Schlaf pro Mann pro Tag. Bald weiß man, dass die Trauben höher hängen, und ruft nun 220 Stunden auf, bald sind es 250. Nachts ist das Lokal geschlossen, wer weiß, ob da noch gebeatet wird?! Die Zweifel sind wohl nicht unbegründet. Am 17.3.66 wird das Ziel erreicht und die Urkunde übergeben. Allerdings war bereits am 21.2.66 in Hessen unter Aufsicht des Bürgermeisteramtes der Rekord auf 251 Stunden gesetzt worden. In Oldenburg hatte man noch nichts davon gehört.

3 Mann von Tommy Bishop & Ricochets, vor Star Palast, 1966
3 Mann von Tommy Bishop & Ricochets, vor Star Palast, 1966

Tommy Bishop’s Ricochets „I Should Have Known“

 

The Firestones, Hundsmühlen, im Star Palast, Oldenburg, 1966 3
The Firestones, Hundsmühlen, im Star Palast, Oldenburg, 1966
The Firestones, Hundsmühlen, im Star Palast, Oldenburg, 1966

>>Dauerbeat Oldenburger Zeitung, 1.3.66

Star-Club, Hamburg

Natürlich werden wir auch hier eine Serie von Fotos veröffentlichen, und wer dokumentiert endlich mal alle Star-Clubs, die es in der BRD gab… Köln, Bochum, Hamm, Gelsenkirchen, Karlsruhe usw.?

>>Bands, die im Star-Club Hamburg aufgetreten sind

Poster Star-Club
The Cops And Robbers, Hamburg, im Star-Club
The Minstrels, Stade, im Star-Club beim Wettbewerb „Wir suchen die deutschen Beatles“
Star-Club, Hamburg, Frank Farian und die Schatten, Elversberg, 1964
Star-Club-Postkarte, Sounds Inc., UK
Star-Club-Postkarte, The Pretty Things, London

 

 

 

 

 

 

Star-Club, Hamburg, The Bouwman Brothers & The Four Renders, beim Sängerwettstreit wahrsch. am 10.12.65

Gelegentlich machte Manfred Weißleder auch Geschäfte, indem er fremdes Terrain bespielen ließ und die Bands für notting antanzen ließ:

Star-Club-BEAT-BAND-BALL in der Deutschlandhalle, Berlin, 22.2.64 Seite 1
Star-Club-BEAT-BAND-BALL in der Deutschlandhalle, Berlin, 22.2.64 Seite 2
Star-Club-BEAT-BAND-BALL in der Deutschlandhalle, Berlin, 22.2.64 Seite 3

 

 

 

 

 

 

 

 

Star-Club-BEAT-BAND-BALL in der Deutschlandhalle, Berlin, 22.2.64 Seite 4

Star-Club

Berlin, Bielefeld, Karlsruhe, Bochum, Köln, Darmstadt, Gelsenkirchen, Mannheim, Flensburg usw.

Der Star-Club hatte eine Reihe von Dependencen u.a. in Köln, Mannheim, Hamm, Gelsenkirchen. Gegen Lizenzgebühr konnte man den bekannten Namen des Mutterhauses benutzen, um damit Publikum anzuziehen. Die Star-Club-Bands mussten natürlich regelmäßig engagiert werden. Das war zu aller Nutzen. Nicht alle dieser Ableger haben sich lange gehalten.

The Vanguards Star-Club Bochum Vorabanzeige-Plakat
Star-Club Bochum, Vertrag, The Vanguards, Berlin

 

The Vanguards im Star-Club Bochum
The Beat-Stones, Köln, im Star-Club, Köln, Erich Stoklosa (li) Helmut Freisinger (re)
Star-Club, Bielefeld, und die Beatstiefel von Rudi Krüger, The Phantom Brothers, Rendsburg
Star-Club, Bielefeld, The Phantom Brothers, Rendsburg, 1964
Star-Club, Bielefeld, Tony Sheridan, London, 1965

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Star-Club Bielefeld

Star-Club Bielefeld
Anzeige Star-Club, Bielefeld

Star-Club Bielefeld, The Pretty Things, Brian Pendelton, Phil May, 1965

Star-Club Bielefeld, The Pretty Things, Brian Pendelton, 1965
Star-Club Bielefeld, Publikum
The Pilots, Dublin, Irland, im Star-Club, Bielefeld
Star-Club, Bielefeld, The Liverbirds, Liverpool
Star-Club, Bielefeld
Star-Club, Bielefeld, King Size Taylor, Liverpool

 

 

Star-Club, Berlin
Star-Club, Berlin, The Vikinks, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Star-Club, aber welcher… – The Kentuckys, Wuppertal, Manni Weiler und Peter Zadina

 

>>Star-Club Mannheim, The Pralins, Darmstadt, 1965

Star-Club Mannheim, die Anlage von Scotty & The Silver Strings, Düsseldorf, nach dem Brand 1965

Star-Club Mannheim, die Anlage von Scotty & The Silver Strings, Düsseldorf, nach dem Brand 1965

Star-Club Mannheim, die Anlage von Scotty & The Silver Strings, Düsseldorf, nach dem Brand 1965

Star-Club Mannheim, die Anlage von Scotty & The Silver Strings, Düsseldorf, nach dem Brand 1965

Star-Club Mannheim, die Anlage von Scotty & The Silver Strings, Düsseldorf, nach dem Brand 1965
Star-Club Mannheim, das Lokal nach dem Brand 1965
Star-Club, Oberursel (war der wirklich lizensiert?)
Star-Club, Gelsenkirchen, unbekannte Band

>>Johnny & The Shamrocks, Wien, Vertrag Star-Club Darmstadt, Februar 1967 Seite 1

>>Johnny & The Shamrocks, Wien, Vertrag Star-Club Darmstadt, Februar 1967 Seite 2

Nun bestand für den gleichen Monat noch ein weiterer Vertrag:

Rio Bar, Stuttgart

auch ein wichtiger Club mit internationalen Bands. Wo Johnny & The Shamrocks nun in persona aufgespielt haben, ist mir nicht bekannt. Die Rio Bar zahlte besser! (Weitere Verträge von Johnny & The Shamrocks sind unter Beat Age bei The Vanguards abgelegt)

>>Johnny & The Shamrocks, Wien, Vertrag Rio Bar, Stuttgart, Februar 1967 Seite 1

>>Johnny & The Shamrocks, Wien, Vertrag Rio Bar, Stuttgart, Februar 1967 Seite 2

La Paloma Grotte, Bremen

Unglaublich, ein Ladenbesitzer, der aus Pappmaschee eine Grottendeko gestalten ließ! Heute aus brandschutztechnischen Gründen undenkbar, aber früher ging so was auch nicht in Flammen auf!

The Mushroams, Bremen, in der La Paloma Grotte 1965
The Mushroams, Bremen, in der La Paloma Grotte 1965

 

Riverboat, Berlin

Das war ein recht konservativer Club. Beliebt bei Schülern aus Westdeutschland auf Klassenfahrt in Berlin. Der Club wurde nicht vom Senat betrieben. Die Bands spielten auf verschiedenen Ebenen.

Riverboat, Berlin, The Gloomy Moon Singers, Berlin

Riverboat, Berlin, The Phantoms mit Jürgen Brinkmann, Berlin

Riverboat, Berli, unbekanntes Orchester

Riverboat, Berlin, Blue Cellar Combo mit Susi Dorée (Dank an Uwe Sandhop für die Korrektur)

 

Kaskade Bar, Köln

Ein Club der internationalen Spitzenklasse. Wer hier spielen durfte, hatte es geschafft. Viele internationale Stars.

Kaskade Bar, Köln, Ken von The Crescendoes, UK
Jenny & The Heartbyrds, in der Kaskade, Köln
Jenny & The Heartbyrds, in der Kaskade, Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>>Kaskade, Köln, Vertrag Benny Quick & die A-B-C-Boys

Lila Eule, Bremen

ein ganz angesagter Laden bei den Jugendlichen, und ein Club mit exzellentem Programm, nicht nur Musik.

Lila Eule, Bremen, 14:30 samstags Tanztee, 1965
The Mushroams, Bremen, 1965 in der Lila Eule

„Wir suchen die deutschen Beatles“ Wettbewerb, Ausscheidung in Frankfurt

The Ducks, Kassel, beim Wettbewerb ‚Wir suchen die deutschen Beatles‘, Frankfurt 1964, sie gewinnen den 2. Preis (DM 200,-) und gehen nachts in das K 52
The Ducks, Kassel, beim Wettbewerb ‚Wir suchen die deutschen Beatles‘, Frankfurt 1964, während sie ‚Love Me Do‘ spielen

 

 

 

 

 

 

 

 

BEATFESTIVAL der Stadt Recklinghausen, Vestland-Halle

PERCY AND THE GAOLBIRDS, Bielefeld, in der Vestlandhalle, Recklinghausen, 1966
Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1966, The Navajos, Castrop-Rauxel, Werner ‚Bagger‘ Petri [G.Bager]
Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1966, vorne die Jury, hinten der Rest des Volkes

Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1966, Lucky & The Giants, Recklinghausen… und hinten kaspert schon die nächste Band herum

Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival, 1965, The Outlaws, wohl nicht aus Iserlohn, aber ’ne Menge los auf der Bühne (G.Bager)

The German Kinks, Recklinghausen, beim Beatfestival, Vestlandhalle, Recklinghausen, 1966 (Gisela Bager)

The German Kinks, Recklinghausen, beim Beatfestival, Vestlandhalle, Recklinghausen, 1966 (Gisela Bager)

The German Kinks, Recklinghausen, beim Beatfestival, Vestlandhalle, Recklinghausen, 1966, ‚Bagger‘ (Gisela Bager)

The German Kinks, Recklinghausen, beim Beatfestival, Vestlandhalle, Recklinghausen, 1966, Udo Strugalla (Gisela Bager)
Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1966, Drummer der Moondogs, Mitte (Hermann Pölking)

Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1967 – es gab sogar Preise

Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1968 (Lothar Busch)

Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1968 (Lothar Busch) …mit den großen bloßen Füßen über’n kaltenFlur

Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1969 (Lothar Busch)
Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1969 (Reiner Kruse)
Vestlandhalle, Recklinghausen, 18.12.66, The Vampires, Ludwigsburg, werden deutsche Beatmeister
Vestlandhalle, Recklinghausen, Jugendball, Frederic & The Rangers, Fritz ‚Frederic‘ Peters, Armin Stöhr (Gisela Bager)
Vestlandhalle, Recklinghausen, Jugendball, The German Blue Flames (Hentrei)
Vestlandhalle, Jugendball, The Electronics, Recklinghausen (Gisela Bager)

 

Vestlandhalle, Recklinghausen, Jugendball, 1966, The German Blue Flames, Ulrich Feldhege, Klaus Grochowski, Hartmut Kulka (Gisela Bager)
The Black Stars, Bremerhaven, 1965, „Beat Beat Beat“ Tournee, mit Casey Jones the Governors, The Beat Chics und The Lords, Vestlandhalle
Double-Bassdrum in der Vestlandhalle (Pölking)
Vestlandhalle, Recklinghausen, 1969 – ‚Weck mich auf, wenn die Musik vorbei ist!‘

Bei pro media musik & film, Recklinghausen sind drei CDs erschienen mit live-Musik von den Recklinghausener Beat-Festivals. Vestland Beat Vol. 1, 2 & 3. Jeweils mit booklets.

>>Tourneeplan ‚Beat Beat Beat‘ 1965 mit Lords, Beat Chics, Black Stars, Casey Jones & Governors

>>Tourneeplan ‚Beat Beat Beat‘ Fortsetzung 1965 mit Lords, Beat Chics, Black Stars, Casey Jones & Governors

The Kinks, London, musik parade Tournee 1965, Vestlandhalle Recklinghausen (Horst Ebert)

 

Frankfurter Beat-Wettstreit, Endausscheidung am 11. März 1966 im Volksbildungsheim

Diese Veranstaltung wurde sowohl auf LP „Beat-Wettbewerb der Stadt Frankfurt“ als auch auf CD „Beat-Battle“ dokumentiert.

 

Volksbildungsheim, Frankfurt, 1979

>>Beatfestival Frankfurt offizieller Brief Seite 1

>>Beatfestival Frankfurt offizieller Brief Seite 2

 

The Maniacs, Frankfurt, am 11. März beim Beat-Wettstreit

 

twist battle ’64, Kassel

veranstaltet von der Jugendzeitschrift „n“ am 14. November 1964, 19 Uhr, in der Stadthalle Kassel. 16 Bands traten zu einem Kapellenwettstreit an, Sieger waren The Ducks. Alle teilnehmenden Bands sind im Programmheft abgebildet und erläutert.

>>Programmheft Twist Battle ’64 Seite 1

>>Programmheft Twist Battle ’64 Seite 2

>>Programmheft Twist Battle ’64 Seite 3

>>Programmheft Twist Battle ’64 Seite 4

The Ducks, Kassel, ‚Do Wah Diddy Diddy‘ bei der ‚twist battle 1964‘

The Ducks, Kassel, ‚Pretty Woman‘ bei der ‚twist battle 1964‘

>>twist-battle 1964, Kassel

Diese Veranstaltung wurde sowohl auf LP „twist battle party“ als auch auf CD „Beat-Battle“ dokumentiert.

Beat-Länderkampf, Deutschland – Niederlande

Ja, sowas gab es damals. Es wurden zwei Vorentscheidungen anberaumt, eine in den Niederlanden, eine in Oldenburg. Der Sieger wurde dann im Endkampf in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg ermittelt. Sieger wurden The Stingrays, Oldenburg.

Beat-Länderkampf Deutschland-Nederland, Siegerpokal für die Stingrays, Oldenburg
The Stingrays, Oldenburg, Weser-Ems-Halle, Norddeutsche Beatmeisterschaften, 1. Platz,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Fotos dazu bei The Stingrays und The Pretty Faces.

K 52, Frankfurt

Besitzer 1965-1967: Stefan Orlean. Das K 52, benannt nach dem Standort Kaiserstraße 52, war ein wilder Laden. Die Lords spielten ihren ersten Monatsjob Ende 1964 und waren fortan gestählt für’s Leben. Die Bands mussten nach der Stechuhr Hämmern, eine Minute zu wenig, und schon gab es Gagenabzug. im Publikum gab es oft Prügelleien, und nach 1 Uhr versammelten sich die Nutten und Zuhälter aus der ganzen Region. Erst um 5 Uhr morgens wurde geschlossen.

K 52 Eingang
K 52, Frankfurt am Main, Eingang
K 52, Frankfurt am Main, The Details, Frankfurt am Main, Oktober 1964 mit The Lords im Programm, sie dürfen über die Anlage der Lords spielen, eine eigene haben sie noch nicht
K 52, Frankfurt am Main, The Details, Frankfurt am Main, Oktober 1964 mit The Lords im Programm
K52 Aushänge
K 52, Frankfurt am Main, Eingang
K 52, Frankfurt am Main, The Details, Frankfurt am Main, 1965, zu morgentlicher Stunde, im Programm mit The Rollicks, Berlin
The Eyes, Bad Homburg – die Hose des Drummers beweist es, im K 52 wurde die Bühne nur selten gefegt

The d-pennts, Griedel, im K52, Frankfurt , 1966

The d-pennts, Griedel, im K52, Frankfurt , 1966

The d-pennts, Griedel, im K52, Frankfurt , 1966

The d-pennts, Griedel, im K52, Frankfurt , 1966

The d-pennts, Griedel, im K52, Frankfurt , 1966

The d-pennts, Griedel, im K52, Frankfurt , 1966

Riviera-Weindorf, Frankfurt

Dieser Schuppen lag fast Tür an Tür mit dem K52 auf der Kaiserstraße. Ein wichtiger Club für die Frankfurter Szene, deshalb darf er hier nicht unerwähnt bleiben.

>>Riviera-Weindorf, Frankfurt, Benny Quick und die Shandios, Vertrag wurde mit den einzelnen Musikern separat geschlossen

Arcadia, Frankfurt

The Fireballs – mit Peter Reese – in der Arcadia, Frankfurt, Oktober 1962.  The Fireballs, gegründet in Hanau drei
Monate vorher, in der Amikneipe „Zum Bernhardseck“ . Der Drummer war Udo Prien, vormals Drummer bei Fats Otto, Leadgitarre Horst Zieger (ex-Gitarrist der späteren Manuela Band Five Dops), Rhythmusgitarre und Gesang Dirk Hansen, Wolfram ‚James‘ Walter, Rhythmusgitarre und Gesang, und Peter ‚Slippe‘ Reese, Bass und Gesang.

Storyville, Kaiser-Wilhelm-Ring 30-32, Köln

Kaiser-Wilhelm-Ring 30-32, der wohl bekannteste Club in Köln mit internationalen Spitzenbands (u.a. kamen hier die Komponenten von Los Bravos zusammen)

Storyville, Anzeige, 1965

 

 

 

 

 

Storyville, Köln, Johnny Mike and The Shades, Dave Sumner, 1965

Storyville, Köln, Schlagzeuger von Neil Landon and the Burnettes zwischen Fans, 1965

 

Saalbau Bresser, Castrop-Rauxel

Den Saalbau Bresser gab es auch in Gelsenkirchen.

Saalbau Bresser, Castrop-Rauxel, The Vanguards, 1965, mein leider viel zu früh verstorbener Freund Bodo mit dem Schwiegersohn vom Chef
Saalbau Bresser, Castrop-Rauxel, FC-Schalke-04-Fans und The Vanguards, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seeschloß, Hermsdorf, Berlin

Super Laden für viele Beatbands. Lederjacken werden nicht geduldet! Nackte Oberkörper auch nicht!

Seeschloß Hermsdorf, Berlin
Seeschloß Hermsdorf, Berlin, The Lives, Berlin

Wolfgang Billmann schreibt über die Berliner Szene

Jolly Bar, Hanau

Die Jolly Bar gab es schon in den 50ern. Viel frequentiert von den amerikanischen Besatzungssoldaten, wurde der Laden berühmt für die Auftritte zahlricher Indo-Bands – alle bekannten wie die Tielman Brothers, The Crazy Rockers, The Javalins usw. spielten hier Monatsengagements. Es war ein sogenannter Pressluftschuppe, d.h. es ging oft heiß her, auch mit den Fäusten. Was so in der Jolly Bar los war, ist sehr gut dokumentiert in den Büchern von Helmut Wenske / Chris Hyde (siehe ‚Books Books Books‘)

THE ROCKETS, Jever, in der Jolly Bar Hanau, 1965, Claus Rettkowski, Christian Uhlenbrock, Klaus Jordan, Hans Schraar

 

Insel-Tanzcafé, Aachen

The Cave Dwellers, Aachen, im Insel Tanzcafé, Sept.66, v.l.n.r. Raimund Tillmann, Helmut Böhminger, Karl-Heinz Büchel, Werner Gerards, Peter Linzenich; Lothar Wählen
The Cave Dwellers, Aachen, vor dem Insel Tanzcafé, Sept.66, v.u.n.o. Peter Linzenich, Lothar Wählen, Karl-Heinz Büchel, Werner Gerards, Raimund Tillmann, Helmut Böhminger

 

Ranch-Haus, Kettwig, Laupendahler Straße 79

Der Wirt soll recht rabiat gewesen sein.

Ranchhouse, Essen-Kettwig, The Vanguards, 1965, mit Publikum

Club Holiday, Heiligenrode

wurde bald zu einem angesagten Beatschuppenn im Raum Kassel.

8 Töne (Vorläuferband von The Ducks), Kassel, 1962, Club Holiday
Club Holiday
Anzeige

 

 

Rita & the German Rackets

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Tante Olga, Duisburg-Ruhrort

…eigentlich Gasthof Zur Krone, aber alle kannten den Laden nur als „Bei Tante Olga“

Ein richtig schmuddeliger Beatschuppen, der gut nach England gepasst hätte. Da hatten die Gäste auf der Betonsäule vor der Bühne nicht nur die Namen der Musiker hingemalt, sondern groß auch das Wort „Votze“. Nun wusste man nicht nur gleich, wie es um die Rechtschreibkenntnisse des Schreibers bestellt war, sondern auch, wer dort verkehrte. Ja, nicht nur Kinder!

Tante Olga, Duisburg, Gäste vor dem Lokal

 

Bodo Hinze von The Vanguards, Berlin: „Bei Tante Olga [Olga Gehrig] mussten wir mit im Haus wohnen. Im Erdgeschoss war das Lokal und unten der Beatschuppen. Im 1. Stock waren die Räume der Bedienungen, und auch von Tante Olga selbst sowie von Adele – die Rausschmeisserin und ehemalige Schlammcatcherin auf St. Pauli. Im 2. Stock, dem Dachgeschoss, wohnten die Musiker. Nach Feierabend durften wir Musiker noch einmal auf die Toilette im Erdgeschoss, danach mussten wir auf unserem Zimmer bleiben und konnten nicht mehr raus, da der Schäferhund freigelassen wurde, um das Haus zu bewachen. Dieser Hund war zwar schon ein wenig älter, aber scharf wie Lumpi. Genau wie wir, denn wir wollten zum Teil eine Etage tiefer zu den hübschen Bedienungen auf’s Zimmer oder noch in ein anderes Lokal. Ich bekomme es heute leider nicht mehr zusammen, wie wir den Hund ausgetrickst haben, aber eine Story fällt mir noch ein. Ich bin gleich nach Feierabend in das Zimmer einer der Bedienungen im 1. Stock gegangen und musste mich unter der Bettdecke verstecken, da das Zimmer ein Durchgangszimmer war. Als dann alle in ihren Betten waren – Tante Olga zählte immer die Mädels durch, ob auch alle brav auf dem Zimmer sind – wollten wir zur Sache kommen, aber da kam als Nachzügler Adele  (besoffen wie ein Stier), setzte sich auf das Bett und fing an zu quatschen. Über eine Stunde habe ich regungslos unter der Bettdecke verbracht. Meine Bettgefährtin konnte dann Adele überreden, noch etwas zu trinken aus der Gaststube zu holen. Dadurch war auch der Hund abgelenkt, und ich konnte nach oben rennen. Nie wieder!! Adele war auch über die Landesgrenzen bei den Bands bekannt, da sie immer im Vorbeigehen an der Bühne den Musikern in der Schritt griff – das war sehr schmerzhaft.“

 

Tante Olga, Duisburg-Ruhrort, The Vanguards, Berlin, auf der Bühne, und die intellektuell gestaltete Säule
Tante Olga, Duisburg-Ruhrort, The Vanguards, Berlin, auf der Bühne, 1965

 

Tante Olga, Duisburg-Ruhrort, The Vanguards, Berlin, auf der Bühne

 

 

 

 

 

 

 

>>Zur Krone, Vertrag Benny Quick & die A-B-C-Boys – ein Bier pro Stunde inklusiv

PIccadilly, Wuppertal

Piccadilly, Wuppertal, The Rascals, Schwelm, 1. Auftritt, 1964 (Tex Huther)

Tivoli, Schweinfurt

Tivoli, Schweinfurt, Ted and The Hurricanes, 1964, Jürgen ‚Ted‘ Gerner, Dieter Sienknecht, Franz ‚Atcy‘ Rupprecht, Lutz ‚Lucky‘ Gerner

Saathoffs Gaststätte, Wiesede

„Wenn die Mädels 14 waren, dann wurden sie ja konfirmiert. Und gleich nach der Konfirmation durften sie das erste Mal ausgegehen, Da hatten sie dann ihre Kleider an, zum Teil noch mit Petticoats. Ein Kumpel hatte mich dann aufmerksam gemacht, „Du, pass auf, die sitzen da alle ohne Schlüpfer.“ 1

Das war für die Mädels der Zeitpunkt, wo die Unschuld wegmusste.  So war das auf dem Lande in Ostfriesland. Die Bands spielten trotzdem ihre Musik.

Saathoffs Gaststätte, Wiesede


Copacabana, Mainz

Copacabana, Mainz, Karl-Heinz Bender & The Black Panthers (Karl-Heinz Bender war später die Glatze in der Ralph-Siegel-Truppe Dschinghis Khan)

Luitpold-Stuben, Nürnberg

Diese Gaststätte bot schon früh Rock’n’Roll an und war später Heim für viele Beatbands.

Mike Roger & The Machine Guns, Nürnberg, in den Luitpold-Stuben, Nürnberg
Luitpold-Stuben, Nürnberg, 1958

Bugatti-Bar, Höchstädt

Die Bugatti-Bar lag abseits im Lande, und doch war es einer der angesagtesten Clubs in der Region überhaupt. Von The Boots bis The Yardbirds war hier die Beat-Elite am Start.

Bugatti-Bar, Höchstädt. Im Gasthof Reichsadler
Bugatti Bar, Höchstedt, mit Besitzer Hans Thüning und Micky von den ABC-Boys, 1964

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>>Bugatti-Bar, Höchstädt, Vertrag Benny Quick und die A-B-C-Boys

Club 99, Düsseldorf

Im Club 99 in Düsseldorf ging was ab. Und der Eintrittspreis bemaß sich nach der Aufenthaltsdauer: pro Minute einen Pfennig. Legendär sind die Auftritte der Band The Team Beats. Bald hatte der Club Nachahmer gefunden. Die Glasbausteine im EIngang sind übrigens farbig.

Club 99, Düsseldorf, vor dem Eingang Peter and The Midnights, München, 1964
Club 99, Düsseldorf, vor dem Schaukasten Peter and The Midnights, München, 1964
Club 99, Düsseldorf, Peter & The Midnights, München, 1964
Bild im Schaukasten des Club 99, Düsseldorf, 1964, The Team Beats, Düsseldorf
The Jetfighters, Niederlande, Bild im Schaukasten

Club 99, Düsseldorf, The Gamblers, Aachen, vor dem Eingang, August 1966

Club 99, Düsseldorf, The Gamblers, Aachen, vor dem Eingang, August 1966

Club 99, Osnabrück

Club 99, Osnabrück, März 1964, The Team Beats, Düsseldorf

Kristallpalast, Fürth

Kristallpalast, Fürth, The 6 Tornados, Heidelberg, September 1964, Hans, Jimmy, Alfons, Freddie, Lee, Theo (W. Peterson)


Jaguar Club, Herford

Gegründet von Frau Frauli, um ihren Söhnen, die eine Band namens The Jaguars betrieben, eine Auftrittsmöglichkeit zu geben – oder war alles umgekehrt? Egal, der Club wurde überregional bekannt und zu einem Anziehungspunkt. Sogar The Jimi Hendrix Experience kamen zu einem Gastspiel.Großartig, ein Buch gibt es auch darüber („Musikszene der 60er/70er Jahre – der Jaguar Club“, ohne Autor)

Jaguar Club, Herford, The Rags, Bielefeld, 1967 (Rolf Jablonsky)
Jaguar Club, Herford, Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich
Jaguar Club, Herford, The Who, London

 

 

 

 

 

 

 

Jaguar-Club Anzeige

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Flying Dutchman/Der fliegende Holländer, Nürnberg

Auch ein bekanntes Lokal in Nürnberg; Musik gab es da ab den 50ern

The Flying Dutchman, Nürnberg
Jonny Sivo (Heinz Schiegl), The Flying Dutchmann, Nürnberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Barbina Bar, Dortmund

später Barbina Star Palast

Der Laden setzte schon früh auf Beatmusik, und ab 1964 ging da mächtig die Post ab. Der Besitzer Axel Bellmann (wohl der König vom Freiherr-von-Stein-Platz mit ein paar Mädels am Start) ließ sich bei den von ihm engagierten Bands auch immer – gegen Prozente natürlich – Manager-Funtionen übertragen. 1965 hatte er so viel Publikum, dass er den Laden zum Star Palat erweitern ließ.

Barbina Bar, Dortmund, The Vanguards, Berlin, August 1964

 

Barbina Bar, Dortmund, The Vanguards, Berlin, 1964

 

 

 

 

 

 

 

 

Barbina Star Palast, Dortmund, neu dekoriert, The Vanguards, Berlin, Ende 1965 mit Gibson-Verstärkern

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ringstuben, Mannheim

Auch bekannt als der Sputnik, wegen der science-fiction-mäßigen Deko. Von den Indo-Bands bis zu den Beatgruppen war hier alles am Start.

Mike Roger & Machine Guns, Ringstuben, Mannheim
Ringstuben, Mannheim, The Tielmann Brothers, NL, und The Malvados (prä-The Six Tornados), Heidelberg, 1961, vorne rechts ist René Vlasselar, Manager der Tielman Brothers
Ringstuben, Mannheim, The Tornados (The Six Tornados), Heidelberg, 1966, da traten sie in Miniröcken auf

 

 

 

 

 

 

 

 

Ringstuben, Mannheim, The Tielmann Brothers, NL, und The Malvados (prä-The Six Tornados), Heidelberg, 1961
The Tielman Brothers, Ringstuben, Mannheim – auch Sputnik genannt – weshalb wohl… 1961

Crazy Foal, Bochum usw.

Unter diesem Namen sind ein paar Clubs bekannt, der in Bochum war ein ehemaliges Hinterhof-Kino. The Vanguards aus Berlin spielten dort zusammen mit The Beat Buddies aus den Niederlanden. „Gewohnt haben wir alle acht im ehemaligen Vorführraum vom Kino in Etagenbetten.“ (Bodo Hinze, The Vanguards).

 

Crazy Foal Club Handzettel
Crazy Foal, Bochum, The Vanguards, Berlin, 1966

 

 

 

 

 

 

 

Crazy Foal, Bochum, 3 Vanguards, Berlin, mit 4 Beat Buddies aus Holland, 1966

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Vanguards, Berlin, Hans Pöhlmann, Bodo Hinze, Winfried Koch, Hans Müller, im Crazy Foal, Juni 1966
Crazy Foal, Bochum, The Vanguards, Berlin

Elite Tanzpalast, Hamburg

Elite Tanzpalast, Hamburg-Bahrenfeld
Elite Tanzpalast – erbaut als Kino ‚Pinguin‘

 

Farmer Bill, Wilhelmshaven und Oldenburg

Die beiden Läden wurden viel von britischen Bands bespielt.

Farmer Bill Anzeige, Wilhelmshavener Zeitung, Oktober 1965
Farmer Bill, Wilhelmshaven, Anzeige 26.11.65

Alan Dean & His Problems

Neue Welt, Berlin Hasenheide

war ein ganz angesagter Veranstaltungsort in Berlin. Viele Spitzengruppen sind hier aufgetreten, aber man hat auch den Berliner Bands eine Chance gegeben.

Didi His ABC-Boys Cherry Wayner Don Storrer

Neue Welt, Berlin Hasenheide
Rainer Schallerts The Jimi Hendrix Experience Plakat mit Autogramm

Studio U 1, Mannheim

Ja, die mussten schon gute Umsätze machen, wenn sie sich die Everly Brothers leisten konnten. Und wo die Mikrophone von der Decke hängen, mag man ja gerne sein.

Studio U 1, Mannheim, The Vanguards, Berlin, im gleichen Programm wie The Everly Brothers, 1966

 

Studio U 1, Mannheim, Flyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

George Club, Würzburg

George-Club, Würzburg, The Vanguards

Hampelmann, Ludwigsburg

Hampelmann, Ludwigsburg, auf der Bühne die Anlage der Dynamites, Esslingen, 1965

Romantica, Weidenau

Romantica, Weidenau, The Vanguards, Berlin, September 1964

Berolina Bar, Bielefeld

Berolina Bar, Bielefeld, The Rags, Bielefeld, Bernd Lippert, Jürgen Schäfer, Peter Wiegers

 

Studio 200, Bremen

Studio 200, Bremen, The Rascals, Bremen, Günter Saalbach, Günther Rohlfs, Uwe Hauser, Klaus Obermeier, 1964

Studio 200, Bremen, The Rascals, Bremen, Klaus Obermeier mit Höfner Plastikfolienbass und seiner Echolette ET1 Bass-Box

Tanzbar Die Liebe, München, Bazeillestraße 8

Tanzbar Die Liebe, München, The Lonely Strangers

CRACKERBOX (und New Crackerbox), München, Leopoldstraße

Der Laden gehörte einem Edi und hatte nicht den Ruf, die Bands mit Luxus zu verwöhnen.

Crackerbox, München, The Magic Strings aus den Niederlanden

Crackerbox Casey Jones Widmung
The Venture Five mit Grüße an die Crackerbox

 

 



AOSV-Festivals in der Weser-Ems-Halle, Oldenburg

Die Arbeitsgemeinschaft Oldenburger Schülermitverantwortungen unter Vorsitz von Jürgen Boom war mutig genug, die Weser-Ems-Halle für Beatfestivals anzumieten. Die Festivals schlugen ein, wie eine Bombe. Die Arena war zum Bersten gefüllt, so dass sich die Veranstalter auch trauten, Sondergastspiele mit international bekannten Bands zu organisieren. Damals ging alles, wenn man nur Chuzpe und Intelligenz genug hatte, um den Karren ins Rollen zu bringen. Jürgen Boom war säter Apotheker, er wäre besser Impressario geworden.

Jürgen Boom mit Preisträgern, Oldenburg, 1965
Jürgen Boom mit Preisträgern,Weser-Ems-Halle, Oldenburg, 1965

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beatfestival Essen, Grugahalle, 1967

>>Beatfestival Essen in der Gruga-Halle, 1967 – professionell gemacht

 

Beatfestival, Oberhausen, Kaiserhof

Herman van Amsterdam schrieb mir: „Genädige Herr Klitsch, verzeihung für mein schlechtes Deutsch aber ich versuche mall Ihen etwas zu fragen über beat in Oberhausen und umgebung am ende des Jahren zestig. In 1967 war ich teil von eine Holländische Beatgruppe Mystic Eyes. Am 29. Oktober von dieses Jahr waren wir Teil eine beat Wetkampf in Kaiserhof in OB-Sterkrade, organisiert beim Büro der Brücke 2, Kettlerstrasse 14 in OB-Osterfeld. Die Teilnehmenden waren: Dicki, Wigge Lud und Ben (Mülheim) – Mystic Eyes (Leiden, Holland) – Earls of Soul (Ossenberg) – The Kids (Oberhausen) – The Aces (Duisburg) – We- II (Duisburg) – Die Propheten (Essen) – The Good for nothings (Oberhausen) – Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club-Band  (Oberhausen) – The Devils (Mülheim) – The out of Association (Bottrop) – The Young Ones (Oberhausen) – The Nothing (Oberhausen) – Robert und der Rest (Essen).

Die besten von diese Beatgruppen auch Mystic Eyes war dazu haben am 5. November 1967 die Finale gespielt in Stadthalle von Oberhausen.  Meine Frage ist ob es vielleicht noch mehr information gibt (Zeitung, etc.) von diese Wetkämpfen in Kaiserhof und Stadthalle.

Rumba Bar, München

auch einer von den Pressluftschuppen – München war da keine Ausnahme.

Rumba Bar, München, im Eingang Bernd Tolkmit, The All-Red Stars, Berlin

Rheinischer Hof, Schwelm

Wie der Saalbau Buschmann in Gevelsberg, war auch der Rheinische Hof in Schwelm ein wichtiger Hotspot in Sachen Beatmusik für uns. Ich denke, ich werde meine Rattles und Casey Jones & The Governors-Fotos aus dem Rheinischen Hof noch finden, hier ist erstmal ein Blick in den Gästebereich…

Rheinischer Hof, Schwelm, ‚Schimmel‘ Quabeck und ‚Tex‘ Huther, zwei Szenehirsche, mit weiblicher Begleitung, 1965

und die Bühne folgt sogleich!

Rheinischer Hof, Schwelm, The Aeronauts, Schwelm, Ulrich Lau, Klaus Braselmann, Kurt Herkenberg, Hans-Georg Jacobi, 1965

 

The Rascals, Schwelm, und The Rattles, Hamburg, Rheinischer Hof, Schwelm, 1966, Reinhard Tarrach, Achim Reichel, Herbert Hildebrand, Rainer Händeler, Bernd Weitzel, Peter Quabeck, Hermann Winkelsträter, Hermann Rugenstein (Tex Huther)

Saalbau Buschmann, Gevelsberg

Seit Anfang 1965 mein Anlaufpunkt. Ich erinnere mich an eine Reihe von tollen (auch lokalen) Bands und viele wilde Stories im Angesicht des James-Dean-Clubs von der zuschlagenden Zunft. Auch wie ich Gabi Gevvelhoff (?) vor größerem Schaden bewahrte und sie ein paar Wochen das Girl an meiner Seite war.

Saalbau Buschmann, Gevelsberg, ‚Schimmel‘ Quabecks Schwelmer Clique, 1966

Saalbau Buschmann, Gevelsberg, 1966

Wilhelmsstübchen, Wuppertal-Elberfeld

eine Willy Maiss-Betrieb. Kleiner Laden, aber da ging die Post ab. Ende der 60er konnte man dort Drogen von netten Leuten kaufen… lange hielt sich dieser Geschäftszweig nicht. Aber ein halbes Dutzend Jahre vorher wurden dort gute Gagen gezahlt.

>>Wilhelmsstübchen, Wuppertal, Vertrag mit Benny Quick und die A-B-C-Boys

>>Vertrag Wilhelmsstübchen Rocky Boys Durchschlag

Chattanooga, Duisburg

In den Mittsechzigern ging es einigen Kinos schlecht, denn der Bedarf nach der Masse von Kinos, wie in den unmittelbaren Nachkriegsjahren, ging zurück. Jugendliche wollten nun tanzen, und den Beat hören.

Chattanooga, Duisburg, Davy Jones und The Vanguards, Berlin, 1966
Chattanooga, Duisburg, The Beat Hearts, Holzminden, dürfen ihre Hopf-Gitarren über die Anlage der Vanguards, Berlin, krachen lassen – der dolle 100-Watt-Verstärker blies den Mädels ordentlich gegen den Rücken
Chattanooga, Duisburg, The Vanguards, Berlin, direkt unter der Bassdrum leuchtet der Mörder-100-Watt-Verstärker, 1966

Deutschlandhalle, Berlin

Welch ein Kontrast zur Gaststätte Rheinischer Hof. In der Deutschlandhalle waren alle Rockgrößen am Start, aber man begab sich erstmal ganz bescheiden ins Popgeschäft.

Berliner Twistmeisterschaften, Deutschlandhalle, Berlin, Didi and his ABC-Boys, Berlin, 1962
Deutschlandhalle, Berlin, BZ-Beatwettstreit, The Rebel Guys, Berlin
Deutschlandhalle, Berlin, BZ-Beatwettstreit, The Rebel Guys, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

Flamingo Club, Berlin

Didi and his ABC-Boys, Berlin, im Flamingo Club, Berlin, 1962

Odeon Keller, Heidelberg

Ein prominenter Club, schon seit die Indo-Bands Deutschland unsicher machten. Die Besitzer sprangen dann schnell auf den Zug mit dene (billigeren) angesagten Beatbands.

Odeon-Keller, Heidelberg, The Vanguards, Berlin, Juli 1966

Eden-Tanz-Bar, Ludwigsburg

Eden-Tanz-Bar, Ludwigsburg, The Speeders, Tübingen, Ottokar Reimann, Gerd Kruppa, Dieter Reimann, Peter Skubella, Sommer 1963
Eden-Tanz-Bar, Ludwigsburg, The Speeders, Tübingen, Dieter Reimann, Kurt Mathäus, Klaus Giemulla, Ottokar Reimann, Gerd Kruppa, 1964

Roma, Neuss

hier spielte alles was Rang und Namen hatte… ein Club der ersten Stunde. Großartiges Programm.

Roma, Neuss, Februar 1963, The Team Beats, Düsseldorf, Hans-Gerd ‚Geier‘ Schliwa, Horst ‚Buckel‘ Kiesler, die Hand von Heinz ‚Opa‘ Pfohl, Klaus ‚Lampe‘ Becker

 

Roma, Neuss, Februar 1963, The Team Beats, Düsseldorf, Hans-Gerd ‚Geier‘ Schliwa mit dem Framus-Brett
Roma, Neuss, Februar 1963, The Team Beats, Düsseldorf, Hans-Gerd ‚Geier‘ Schliwa mit der Framus und der Aktentasche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regina Bar, Heilbronn

Regina Bar, Heilbronn, The All-Red Stars, Berlin, 1965
Regina, Straubing

 

 

 

 

 

 

 

 

Musical, Krefeld

Musical, Krefeld, The Lonestars, Solingen, Eberhard Schulte, Wolfgang Treiber, Rolf Wester, Gerd Riedel – nicht abgebildet sind Werner Köster und Klaus Scherf

Westhof, Heidelberg

Westhof, Heidelberg, The Six Tornados, Heidelberg, 1962, Freddy Hessenauer, Hans Bürck, Ralf Bothe, John Polasko, Kurt Büch, Fred Mentzer

Casa Leon, Berlin, Hasenheide

Hasenheide 69, Inhaber: Konrad Modrach, war eher als Jazz-Club bekannt, aber man sprang dann irgendwann auch auf den Beatzug auf.

Casa Leon, Berlin, überwiegend ein Jazzclub, das Foto ist Juli 1958 datiert

Studio 23, Nürnberg

Wie so viele nicht mehr konkurrenzfähige Kinos, machte auch das Studio 23 plötzlich auf Beatmusik. In meiner Heimatstadt Gevelsberg versuchte auch das Centraltheater (?) auf Beat zu machen – dort gab es dann The Moans aus Arnheim zu sehen, mit Herman Brood! Lang ging das nicht gut mit den Kinos… wo sollte man tanzen?

Studio 23, Nürnberg, in der Tür zwei All-Red Stars, Berlin

 

Studio 23, Nürnberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reichshof, Emden

mit einer Bühne unten und einer Empore, auf der die Bands den tanzenden Teens einheizen konnten. Wie gut der Sound von der Empore unten auf der Tanzfläche ankam, können nur die damals Anwesenden beurteilen.

The Trotters, Emden, auf der Empore im Reichshof, Emden, 8.5.65
The Trotters, Emden, auf der Bühne auf der Empore im Reichshof Emden, 2. Mai 1965, im Vordergrund Jann, der Zahnlose
The Trotters, Emden, im Reichshof, Emden, 20.4.65

Stampfmühle, Schleswig

der Besitzer war ein Herr Carlsen. In diesem Schuppen nahm Hans-Werner Kuntze für die Ariola mit eigenem Equipment den „Stampfmühlen-Twist“ auf. Interpret Gust Claer & The Fendermen. Ein Hit wurde es nicht. Kuntze machte später für sein eigenes CCA-Label Aufnahmen mit Beatbands, die heute noch gesucht sind.

Gust Claer & The Fendermen

Stampfmühle, Schleswig, Besitzer Herr Carlsen, The Team Beats, Düsseldorf, und indonesischer Kellner, 1963

Ponystall, Solingen

Ponystall, Solingen
Ponystall, Solingen

 

 

 

 

 

 

Atlantik-Bar, Bamberg

Atlantik-Bar, Bamberg, Pit and His Guitar Strings, Schweinfurt, 1964

Dolly-Bar, München

Dolly-Bar, München, The Pralins, Darmstadt, 1965

Weekend, Bornheim bei Bonn

Weekend, Bornheim bei Bonn (K. Berger)

Die Hütte, Bielefeld (Eisenhütte)



Impuls, Wuppertal

Das Impuls Kulturzentrum, selbstverwaltet und progressiv, kurz „Der Impuls“, war für viiele Jahre für unsere Clique ein angesagter Anlaufort, zuerst auf dem Döppersberg, dann in der Viehhofstraße. Dort hat Horizon Cee großartige Konzerte gegeben, dort habe ich Peter Brötzmann ein vierstündiges Saxophonsolo blasen hören (was man nur mitz einer entsprechenden Menge Kif durchstehen konnte), Sie spielten Filme wie Rosa von Praunheims „Die Bettwurst“ und machten Ausstellung zu Eat Art.

Impuls, Wuppertal, noch am Döppersberg, 1967

>>Impuls Programm

Poster, Stadthalle Wuppertal

Florida Bar, Berlin-Neukölln

Florida-Bar, Berlin-Neukölln, Didi and his ABC Boys, Hans Löwenberg, Rainer Krause, Jochen Jenss, Didi Zill, Wirt Rothblum, Winfried Müller

 

Blaue Grotte, Berlin

 

Blaue Grotte, Berlin

Tanzcafé Orchidee, Ulm

Tanzcafé Orchidee, Ulm


Titania Palast, Berlin

Große Halle für größere Veranstaltungen.

Titania Palast, Berlin

Casey Jones & The Governors, Titania Palast, Berlin, 16.5.65 (Eckhard Buchrucker)

Publikum im Titania Palast, Berlin, 16.5.65, bei The Lords, Casey & The Engineers und The Black Stars Show (Eckhard Buchrucker)

Bei Jonny Dieling, Wallinghausen

Bei Jonny Dieling, Wallinghausen, The Trotters, Emden


Verschiedene Tanzstätten

typischer Gaststättensaal (hier in Ostfriesland)

 

 

 

 

Peter & The Midnights, München, Anzeige Tivoli, München, 1964

 

Anzeige
Eden Saloon, die German Blue Flames haben mal ähnliches in Gelsenkirchen veranstaltet
Buschkrug-Casino, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzeige Circus Krone, München

copacabana, Münster, Briefkopf

Anzeige Atlantis-Tanzpalast, Hannover
Circus Krone 1964


BRAVO-BEATLES-BLITZTOURNEE, 1966

Irgendwo musste ich sie unterbringen, warum nicht hier, wo die Musik spielt!?

 

Beatles-Bravo-Blitztournee 25.-26.6.66, Speisekarte im Sonderzug der DB
Beatles-Bravo-Blitztournee 25.-26.6.66, Speisekarte im Sonderzug der DB
Cliff Bennett & The Rebel Rousers, Circus Krone, 1966, Beatles Bravo-Blitztournee
The Rattles, Bravo-Beatles-Blitztournee, 1966, vermutlich Grugahalle, Essen

 

Und dann kommen die Discotheken und die live-Musik-Tanzabende sind bald vorbei!

Twen Club, Bremen

Twen Club, Bremen, Gerd Augustin als DJ
Vestlandhalle, Recklinghausen, Beatfestival 1969 (Reiner Kruse)
Zum Adler, Hohenlimburg,
Städtisches Jugendheim an der Jahnstrasse, Hohenlimburg
die „Schwarze Burg“ (Spitzname!!), richtig heißt  es: Zum Sauerländer, Hohenlimburg
Der Städtische Saalbau, Letmathe















 

  1.   Interview mit Wolfgang Ulrich, Beitrag von seinem Kumpel.
  2. Die Brücke