OTTO& DIE BEATLEJUNGS
Seit dem
15. Mai 2008 ist es soweit. Auch die Beatszene im äußersten Nordwesten ist auf
die Landkarte gesetzt. Und musikalisch hatte sie nicht nur Otto Waalkes und
seine Rustlers zu bieten, sondern eine Vielzahl von
kompetenten Bands. Davon handelt dieses Buch, aber es gibt auch Auskunft über
die angesagten Tanzschuppen, die Beatfestivals, die legendären und ihres
gleichen suchenden AOSV-Veranstaltungen. Weiteres
Augenmerk wurde auf den Big Ben-Club in Wilhelmshaven gelegt und den
Beatweltrekord von Cliff Cenneth & The Road Hogs im Star-Palast
Oldenburg. Cliff Cenneth mögen manche als Eberhard
Jupe kennen, andere als Mel Jersey und wiederum andere als die männliche Hälfte
von Judith & Mel (ja, so tief kann ein Rock’n’Roller sinken)! Natürlich habe ich auch dem Zeitgeist
gehuldigt und eine Reihe von netten Anekdoten aufgeschrieben. Lesespaß
garantiert!
€ 19,80; Isensee Verlag Oldenburg, 127 Seiten im Großformat 24 x 32 cm
ISBN 978-3-89995-516-3

PRESSESTIMMEN
Karsten Röhr in Nordwest Zeitung, 24. Mai 2008:
Was Hans-Jürgen Klitsch da zusammengetragen hat,
haucht der guten alten Zeit wieder Odem ein – die Beatszene der 60er-Jahre
zwischen Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven ist ein Buch zum Hingucken und
Festlesen, klasse geschrieben, mit Ahnung, Lust und Schmackes – und mit
Bildern, die den junggebliebenen Rockern und Rollern wieder warm ums Herz
werden lässt.
Werner Jürgens in Ostfriesische Nachrichten,
29. Mai 2008:
Hans-Jürgen Klitsch zeichnet diese Ära in seinem Buch sehr detail- und anekdotenreich, aber auch mit dem notwendigen kritischen Augenmaß nach. Ergänzend dazu findet man eine Fülle an seltenen Fotos und Dokumenten. Aus diesem Grunde dürfte das Werk nicht nur für eingefleischte Beatfans und jene, die damals 'dabei' gewesen sind, sondern mindestens genauso für Leute, die sich generell für Popkultur und Zeitgeschichte interessieren, äußerst lesenswert sein.
lt in Gitarre & Bass, November 2008:
Das Buch und eine ebenfalls erhältliche CD nehmen mit auf eine Zeitreise in ein Stück Beat-Geschichte, das regional beleuchtet unglaublich rüberkommt und die ganz eigene Wirkung der Rock-Revolte abseits der Metropolen veranschaulicht. Absolut großartig!
H.P.Daniels in Tip, August 2008:
Hans-Jürgen Klitsch, der schon in seinem Buch "Shakin' All Over" die deutsche Beatszene der 60er Jahre dokumentiert hatte, hat (…) weitere Anekdoten über zahllose Bands zusammengetragen, diesmal im Dreieck Oldenburg, Emden, Wilhelmshaven. Geschichten über den Zeitgeist einer noch sehr grauen Bundesrepublik, ratlose Eltern, für die die neue Musik nichts als 'Urwaldlärm' war. Über lange Haare und Miniröcke. Über biedere Wirte, die schnell gemerkt hatten, dass es sich lohnte, in ihren Sälen regelmäßig Beat-Bands auftreten zu lassen. (…) Schon die vielen Fotos der jungen Beatgruppen, auf denen sich wunderbare Frisuren, Kleidung und Instrumente von vor über 40 Jahren studieren lassen, machen das Lesen in diesem Band zum Vergnügen.
Wolfgang Rumpf in "Gesprächszeiten", Nordwest Radio, September 2008:
Wer solch ein Buch schreibt, muss ganz tief in der Szene stecken.
Oliver Braun in Nordwest-Zeitung/Jeverlandbote, 4.Juni 2008:
Dafür zeichnet der Schortenser Klitsch in
seinem neuen Buch (…) ein lebendiges Sittenbild der Beatkultur der 60er Jahre
(…), fängt die Aufbruchstimmung der damaligen Jugend in der Stadt und auf dem
platten Land ein, die auf einmal die Haare wachsen ließ und die 'bekloppte
Affenmusik' hörte und schlimmstenfalls selbst in einer Beatband spielte. Unzählige solcher Bands gab es auch hier im
Norden. Hans-Jürgen
Klitsch
hat sie in seinem Buch nahezu lückenlos aufgelistet, erzählt ihre Geschichten
in kurzweiligen Anekdoten, hat etliche Fotos und Legenden aus Übungskellern und
Tanzschuppen aufgetrieben. Er erinnert an die legendären Beatfestivals und
spürt jener wunderbar wilden Zeit nach, als plötzlich jeder in einer Band sein
wollte, Väter ihre Söhne wegen der langen Haare an der Stadtgrenze aussteigen
ließen, um nicht gemeinsam mit gesehen zu werden und Sängerin Elvire von den
Joseph Brothers (…) den Jungs im Oldenburger Land der Kopf verdrehte.
Wolfgang A. Niemann in Jeversches Wochenblatt, 4. Juni 2008:
Um so eifriger legte Klitsch mit den Recherchen los und wurde im Laufe eines Jahres derartig umfassend fündig, dass das Material für ein neues Standardwerk reichte (…). Viel Überraschendes, aber auch Amüsantes erbrachten auch die rund 100 Interviews – Anekdoten und erstaunliche Details.
Malte Kirchner in Wilhelmshavener Zeitung, 29. Mai 2008:
…anhand von Anekdoten und Erzählungen von
Zeitzeugen ein lebendiges Bild zu dieser wilden Zeit zu zeichnen, die im
Nordwesten und insbesondere in Wilhelmshaven genauso ausgeprägt war, wie im
Rest Deutschlands.
Norbert Fiks in Ostfriesen-Zeitung, 27. Juni 2008:
Dieses Buch zwingt zum Blättern, denn was Hans-Jürgen Klitsch zusammengetragen hat, ist eine Fundgrube. (…) Es ist erstaunlich was Klitsch an Informationen ausgegraben hat, die er mit Begeisterung und in einer oft schnoddrigen Sprache ("Im Schützenhof in Leer-Heisfelde schwingen übungsweise die Katzendärme") erzählt.
Rüdiger Pilny auf Radio Weser tv, September 2008:
Das ist doch eine tolle Sache!