17 Von Beatles bis Bowie – The London 60s ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung mit Fotoarbeiten zur populären Musik von 1960 (als es die Beatles noch nicht gab) bis 1969. Zurzeit befindet die Ausstellung in der National Portrait Gallery, London. Ab 6. Februar wird sie in der Laing Art Gallery, Newcastle upon Tyne, und anschließend in der Norwich Castle Museum and Art Gallery zu sehen sein. Es werden wunderschöne Exponate der bedeutendsten und besten Rockfotografen, die die 60er Jahre hervorgebracht haben, gezeigt. Die Fotos sind von höchster künstlerischer und abbildungstechnischer Qualität; die Reproduktionen sind state-of-the-art. Soweit erste Sahne.

Eine bittere Pille sind jedoch die begleitenden Texte, die sich auf einem Niveau bewegen, welches für einen Ausstellungskatalog nicht tolerierbar ist. Jon Savage hat das einleitende Essay geschrieben. Ich besitze seine Biographien zu The Kinks und The Sex Pistols. Beide sind mir nicht als besonders herausragend in Erinnerung geblieben, allerdings sind sie in meinem Gedächtnis auch nicht negativ besetzt. Das Bild, welches Savage hier von den 60s zeichnet, ist jedoch von Vordergründigkeiten, Banalitäten, Vorurteilen, Halbwahrheiten und sprachlichem Gewürge, wie "wichtigster Einfluss im Underground war der britische Blues-Boom" (S.24), geprägt. Ich kenne den Originaltext nicht, deshalb kann ich nicht beurteilen, ob die sprachlichen Defizite allein dem Übersetzer anzulasten sind. Walter Ahlers hat kein Problem damit, gleiche Satzmuster – zum Beispiel Hauptsatz mit eingeschobenem Relativsatz – gleich dreimal hintereinander zu verwenden, etwas was in jedem Schüleraufsatz als Ausdrucksschwäche markiert würde. Ein Lektorat gab es offensichtlich nicht: dies zeigt sich am Beispiel der Kopplungen. Gelegentlich wird konsequent durchgekoppelt, dann zur Hälfte, dann wieder gar nicht. Ein Lektor hätte dies vereinheitlicht.
Aber der Unsinn, den Savage hier schreibt, hätte einer gründliche Redaktion bedurft - nicht allein, weil selbst Songtitel falsch geschrieben werden ("Heartful of Soul" statt "Heart Full Of Soul" (S.19)). Ein Redakteur hätte bemerkt, dass die Aussage "Das Cover zeigt The Dave Clark Five im typischen Outfit (NB: Was für ein Unwort!) – weißes Polohemd (…)" (S.101) falsch ist. Sie tragen Rollkragenpullover!
Auch der Inhalt ist stellenweise grenzwertig, was einem informierten Redakteur hätte auffallen müssen: "Die Beatles waren, wie ihre Fans der ersten Stunde, keine Teenager mehr; sie hatten andere Interessen (NB: als was?) und familiäre Verpflichtungen. 1969 heiratete Paul McCartney Linda Eastman, John Lennon heiratete Yoko Ono." (S.24). Nun hatte es für die Beatles bereits weit vor diesem Jahr Unterhaltsverpflichtungen gegeben, aber immerhin entdeckt Savage David Bowie für 1969, "das Jackett mit einem Anflug von Retro" und "einen Star, der sein Image im Griff hat." (S.25). Dann behauptet er, dass Doncha Bother Me von den Rolling Stones 1966 acht Wochen No.1 in den Charts war (S.25), ein Song, der nur auf einer LP veröffentlicht wurde! 1969 hat Led Zeppelin angeblich "3 Top-Ten-Alben" (S.24). Immerhin findet er in London "senkrechte Straßenlaternen" (S.19), wahrscheinlich waren ihm sonst nur waagerechte bekannt. Dummerweise hält er ein Aufputschmittel ("Purple Hearts") für eine "Jugendkultur" (S.19).
"1965 wurde zunächst Cannabis, später auch LSD von der Pop Elite übernommen." (S.19). Na, wenn das mal kein sprachliches wie auch inhaltliches Meisterstück ist!! Und die Ironie von Dedicated Follower Of Fashion als sardonisch zu bezeichnen, schießt über das Ziel hinaus. Schön finde ich die Charakterisierung von "Jimi Hendrix, einem zugezogenen Schwarzamerikaner in Carnaby Street-Klamotten." Wunderbar. Gelegentlich bringt Savage mal ein paar Bands durcheinander, wie Cream, Traffic und Jeff Beck (S.22).
Nun werden populäre Musiker wie Traffic und Jeff Beck zu "Underground-Größen" erklärt (S.21), und dann sträuben sich doch die Nackenhaare. Oder wenn dem Fischaugen-Objektiv ein "Desorientierungseffekt" (S.22) zugeschrieben wird. Witzig finde ich solche Aussagen wie "Steve Winwood (…) widersetzte sich der Konvention, in dem er zum Leben und Arbeiten aufs Land zog." (S.22). Es war mir unbekannt, dass er Bauer oder ähnliches wurde. Ich habe ihn weiterhin auf den Bühnen der großen Städte seine Musik machen sehen.
Hanebüchend
wird es, wenn es heißt, dass die "durch den Rückzug der Beatles und Bob
Dylans entstandene Lücke" 1967 u.a. von The Foundations geschlossen wurde
(S.22): Einen größeren Stuss habe ich selten gelesen.
Ein
sprachlicher Klassiker ist der folgende Satz von S.23: "1968 brachten
Underground-Musiker die kreativsten Bilder." Und ich dachte, die Bilder
kamen von den Fotografen! Oder zumindest von Malern.
Walter
Ahlers übersetzt auch die Texte zum eigentlich Bildteil "Die Sixties –
Jahr für Jahr". Terence Pepper ordnet die Bilder nicht thematisch, sondern
nach Jahren. Dabei verfasst er längere Texte zur Erklärung dieser Bilder. Mitten
im Absatz wechselt er die Themen (S.52, S.80 usw.). Manches bleibt völlig
inkohärent. Es kommen sprachliche Trümmergrundstücke zum Vorschein, die man
nicht für möglich hält. Zu Johnny Kidd findet er eine "minutiös
komponierte Seeräuberkulisse" (S.28). Dann heißt es sinnschwanger, doch
unverständlich: "Er produzierte choreographierte Studien von
Großbritanniens erfolgreichster Gruppe des Jahres – The Shadows." (S.28).
Schlichtweg sprachlichen Blödsinn finden wir dann auf S.80 - "Am 30.
September formierte er die Köpfe der Rolling Stones zu einer quadratischen
Komposition, aus der ein Albumcover wurde" - oder auf S.38: "1960
verteilten sich Pop-Photos auf diverse Formate, von denen das Albumcover wohl
das wichtigste war, zu denen aber auch die für das Platten kaufende
Teenagerpublikum attraktiven Medien gehörten." Abgesehen davon, dass kurz
vorher noch konstatiert wurde, dass in der Frühzeit des Britpop das Album kaum
eine Rolle spielte, ist das sprachlicher Kappes.
Pepper wartet mit grandiosen Erkenntnissen auf: er spricht sogar von einem
"Erfinder der Carnaby Street" (S.102). Mich würde nun noch der Name
interessieren!
Ein paar Beispiele vom Niveau der Texte möchte ich noch aufführen: "Am 14. Januar schloss sich ein 18-tägiges Gastspiel in Paris an, und in dieser Zeit wurden sie von Jean-Marie Périer, dem führenden Photographen von Salut les copains beim Anzünden ihrer Zigaretten abgelichtet." (S.80) Da werden wohl eine Menge Streichhölzer bei draufgegangen sein. "Auf Cyrus Andrews' (Upps, das Idiotenapostroph!) Portrait, das gleichzeitig mit David Bowies Single 'Can't Help Thinking About Me' erschien, trägt der Sänger eine Op Art-Krawatte."
Ich mag gar nicht alles aufzählen, was ich beim kursorischen Lesen an inhaltlichen und sprachlichen Mängeln entdeckt habe. Eine intensive Lektüre habe ich nach kurzer Zeit eingestellt, weil es einen ärgerlich macht, mit einer solchen Masse von Unzulänglichkeiten konfrontiert zu werden, die aber nur hier und da auf Setzfehler zurückzuführen sind ("Gerry and The Pacemakers waren in dem Ferry Cross the Mersey von Tony Clark zu sehen" (S.122)) - oder mangelhafte Recherche, wenn bei 9 abgebildeten Musikern sechzehn Namen die Bildunterschrift zieren!
Bezüglich Billy Fury heißt es: "Er wurde in zwei seiner berühmtesten Verkleidungen photographiert, in einem T-Shirt als Hommage an James Dean von Ida Kar, der ersten Photographin, der eine größere Ausstellung in einer Londoner Kunstgalerie gewidmet war (…), und im Goldlamé-Jackett à la Elvis von David Wedgbury, Chefphotograph der Decca Records während des ganzen Jahrzehnts." (S.40). Dieser Satz mag exemplarisch dafür stehen, dass das Buch seinen sich selbst gesetzten Auftrag nicht erfüllt. Es will die Geschichte der Popmusik anhand der Fotos erklären, demaskiert diese aber als Verkleidungen, als historisch nicht relevanten Fake.
16 Martinus Boll (ich verwette meinen besten Borsalino, dass dies ein Pfarrerssohn ist!) hat uns kürzlich ein Buch hinterlassen: "Beat und Rock in Darmstadt 1960-1975" (Büchner Verlag, ISBN 978-3-941310-02-5, 2008, € 12,90). Herr Boll ist Kirchenorganist, und als solcher mag er die eine oder andere richtige Taste drücken, doch als Autor ist er schlichtweg eine Niete und hätte besser die Finger von den Keyboards gelassen. Boll fehlt jeder Rock 'n' Roll - seine Sprache ist hölzern, der Text uneingeschränkt langweilig, seine Erkenntnisse banal, und oft falsch. Was Boll an Richtigem zu berichten hat, ist hundertmal gesagt geworden. Ich habe schon viele Bücher gelesen, die von ambitionierten, aber ungeübten Schreibern verfasst wurden, aber das Buch von Boll hat eine ganz besondere Qualität. Hier ein Beleg: "Die Auftritte (nicht, dass er selbst dort aufgetreten wäre... Anm. d. Verf.) in den US-Clubs hatten für mich immer die Aura des Mysteriösen, ja Exotischen. Durch meine zahlreichen Gespräche mit den Bandmusikern gelang es mir doch, mir einen besseren Überblick über die Hintergründe zum Thema US-Clubs zu verschaffen. Und diese möchte ich dem Leser dieses Buches nicht vorenthalten." (S.9) Nun überrascht Boll uns mit folgenden Worten: "Der amerikanische Club (in Musikerkreisen schlicht "Ami-Club" genannt) war, wie ich später zeigen werde, eine völlig in sich abgeschlossene Welt, die neben der deutschen Schulball-Welt in den amerikanischen Standorten existierte." (ebd.) Das ist nicht nur inhaltlicher sondern auch sprachlicher Müll. Ein Großteil des Fotomaterials sind streifige, unscharfe und in Unehren ergraute Fotokopien!! Ich bin überrascht, dass ein Verlag so wenig verlegerische Intuition hat, um ein solches Buch zu verhindern. Wenn es einen Preis gäbe für das schlechteste Musikbuch in Deutschland, wäre "Beat und Rock in Darmstadt 1960-1975" der aussichtsreichste Wettbewerber.
15 Rudi Kern, der so aussieht wie er heißt, hat ein nettes kleines Büchlein zu "Rock unterm Kaltenstein" (IPa-Verlag, 2005) veröffentlicht. Rockmusik in Vaihingen hat er sich vor die Brust genommen, und ich muss gestehen, ich wusste nicht einmal, wo ich den Ort zu lokalisieren hatte. Google maps sei dank bin ich nun schlauer, und ich weiß auch, dass THE LIGHTNINGS die großen BEATbringer in just jenem Kleinstädtchen waren, und dass Little Lord, der einsvierzig-kleingeratene Fritz Gröger, eine zeitlang deren Leadsänger war. Alle weiteren Bands in "Rock unterm Kaltenstein" datieren aus späteren Jahren. Aber da gab es noch eine Tanzkapelle, The Players, und die hat mit "Bleib doch hier" eine Single auf Elite Special hinterlassen. Das Buch hat keine ISBN-Nummer, aber der IPa-Verlag, 71665 Vaihingen/Enz-Roßwag sollte aufzuspüren sein. Ich habe es ja auch geschafft. :-)
14 Ich arbeite auch an den Linernotes zu zwei Lords-Reissues: The Lords - In Black and White - In Beat and Sweet und Some Folks By The Lords. Demnächst mehr in diesem Theater.
13 Demnächst eine neue CD bei Bear Family Records
MIKE ROGER & THE MACHINE GUNS
Die Linernotes sind geschrieben, das Layout hat Sven Uhrmann abgeschlossen, so kann diese CD bald in die Produktion gehen. Mike Roger und seine Machine Guns decken ein anderes Kapitel deutscher Nachkriegsmusik ab als die üblichen von mir betreuten Beatveröffentlichungen. Hier rollt eher Fats Domino und Louis Prima! Die Recherche über die deutsche Rockmusikszene nach dem 2. Weltkrieg, und ich beginne da im Jahre 1946, hat Interessantes, Abenteuerliches und Faszinierendes hervorgebracht. Viele Bilder, die illustrieren, was der Text beschreibt, sind von Sven Uhrmann perfekt plaziert worden. Eine ganz andere Seite der Musik in Deutschland nach 1945 wird hier erstmals beleuchtet. Es hat nicht nur Spaß gemacht, es ist auch ein wunderbares Dokument entstanden, auf das ich stolz bin.

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12 Neue BEAT-CD bei Bear Family Records
THE GISHA BROTHERS


11 THE NEW ISSUE OF "UGLY THINGS" IS OUT!
And what a scorcher it is! Brimful with the coolest 60s bands like THE (female) DANDY GILRS, THE SHINDOGS, THE GOOD FEELINS, TROYKA, THE DAUGHTERS OF EVE (also female), THE CANDYMEN, THE BOY BLUES etc. and extensive features on THE MOVE, THE DAVE CLARK FIVE, Roky Erickson's pre-13th Floor Elevators' THE SPADES plus tons of otherwise interesting stuff like record/CD reviews, DVD reviews, the history of fanzine publishing or a post mortem on agent Bryan Morrison who handled the Pink Floyd, the Pretty Things, Marc Bolan, Jimi Hendrix, Aynsley Dunbar, Arthur Brown among dozens of others. Also great to read is the Philipe DeBarge episode in the career of THE PRETTY THINGS. Well, it made me quite proud to read about Gorilla Beat in the editorial. Thanks Mike, more than I (and my mate Alfred) deserve. Note: at $ 8,95 this massive 208-page issue is almost for free. It's the queen of 60s magazines for sure, and an exciting ride on the rock 'n' roll rollercoaster from the very first to the very last page. A killer. Ugly Things, P.O.Box 4121, La Mesa, CA 91944, USA www.ugly-things.com

10 Mein Lieblingkarikaturist ARI PLIKAT hat ein neues Buch veröffentlicht, ("JETZT KOMMT DAS BESTE!", Carlsen, ISBN 978-3-551-68036-5) und für € 9,95 ist es einfach geschenkt. Circa 80 Cartoons mit Biss, schrägen Typen und Sex Appeal (nebst Rock 'n' Roll!). Ari hat nicht nur seinen absolut eigenwilligen Stil, der unkopiert ist, er hat auch die skurrilsten Einfälle und einen Humor, der in seinem Sarkasmus und dem Rütteln an Taboos eher englisch als deutsch ist. Vielleicht ist das der Grund, warum er noch nicht der Superstar auf der Cartoonszene ist. Die Deutschen sind möglicherweise noch nicht reif für ihn. So wird es ihm gehen, wie den Monks: erst im hohen Alter wird ihm der Stellenwert zukommen, der ihm wirklich gebührt.
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9 Kürzlich erschien bei DREDFOX die deutsche Übersetzung von Deke Leonards "Rhinos, Winos & Lunatics" (Man - die Legende einer Rock-Band) (ISBN 978-3-89064-074-7, € 19,90, 351 S.). Deke Leonard kann nicht nur schreiben, er hat auch einiges erlebt mit seiner Band, die auf dem Kontinent mehr Stellenwert besaß, als im englischen Mutterland. Ich kann mich an kein bedeutendes Rockfestival der frühen bis Mitt-Siebziger erinnern, auf dem Man gefehlt hat. Einfach eine Klasseband, deren Alben ich heute noch regelmäßig auflege. Die Übersetzung von Jörg Gülden (Rolling Stone) ist gelungen, die Ausgabe an sich deutlich der englischen Orginalausgabe überlegen - schönes Bildmaterial, gutes Schriftbild, ansprechendes Cover. Wer etwas über Rockkultur aus der Perspektive eines (recht intellektuellen) Insiders erfahren will, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Eigentlich ein Muss.

8 Wer ein wenig in unsere Nachbarschaft schauen möchte, dem empfehle ich das kürzlich erschienene Buch "Die wilden 60er – Eine Zeitreise in das Delmenhorst der 1960er Jahre" von Johann Peter Eickhorst und Thomas Breuer. Nicht gerade ein genialer Titel, aber ein schönes Buch, welches sich mit dem Zeitgeist – wie in DEL damals vorzufinden – generell auseinandersetzt. Aber auch die Musiker kommen zum Zuge, und der Besuch von Brian Jones im Städtchen an der Delme wird ausreichend gewürdigt. Allein auf dem Cover hat er m.E. nichts zu suchen, aber das hatte ich nicht zu entscheiden. Ich glaube ich habe € 17,80 bezahlt. Verlag Rieck, ISBN 978-3—920794-75-3.

7 Einen stadtbezogenen Aspekt haben auch Wolfgang Hellfeier (The God of
Hellfire?), Waldo Karpenkiel, Ulrich Pudelko und Hans Rommerskirchen in den
Vordergrund gestellt: "wer beatet mehr ? – Die Live-Beat-Szene der 60er
Jahre in Krefeld". Gut recherchiert - und im Mittelpunkt stehen natürlich
die von mir sehr geschätzte Band Die Fremden sowie die Kelty Brothers. Leporello
Buch, € 18,00, ISBN 3-936783-14-4.

6 Früher hätten sich die Bands nach einem Engagement im Star-Palast gerissen, nun gibt es ein Buch zum Club – allerdings wird nur das Haupthaus in Kiel erfasst und nicht die Dependancen. Autor Klaus Härtel recherchiert genau, und so ist ein sachlich fundiertes Buch herausgekommen "Star-Palast und 'Skinny Minny'". Härtel und Exner Verleg, € 39,00, ISBN 3-931476-95-2.

5 Sehr zu empfehlen für Musikfreunde, die gerne die historischen Aspekte
ergründen, ist das von Rope Schmitz hervorragend gemachte "Bonner Rock
Lexikon – Von 1965 bis 2005 320 Bands der Beethovenstadt". Dort findet man
nicht nur schöne Geschichten und gut recherchierte Geschichte, sondern auch
interessante Querverbindungen. Erschienen im Eigenverlag und erhältlich über
den Autor.



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2 Superschicke Bühnenoutfits für unsere Heroen... ich hatte zu der Zeit einen ähnlichen geschnittenen Pepitamantel. Nur so nebenbei erwähnt. Fand mich voll cool. So ging es den Stones wahrscheinlich auch, auch wenn sie es heute sicherlich abstreiten würden. Kann man ja auch verstehen. Nur eins verstehe ich nicht: dass man einfach jemandem die Füße abhackt und in Stiefeln unter den Tisch stellt.

PS: Oder ist das Andrew Loog Oldham, der noch wachsen muß?
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1 Wieviel Pech kann man haben?! Da haben die Burschen einen tollen Bandnamen gefunden - The Pacemakers - und schon kommen ein paar Schnösel aus Liverpool daher und haben einen Hit. Aus ist's mit dem Bandnamen! Also muss ein neuer her: The Seekers. Doch es sind bereits drei Jungs und ein Mädel aus Down Under auf dem Schiff in Richtung Vereinigtes Königreich, um in der Hitparade herumzumuscheln und unsern Londoner Freunden die Buchstabensuppe zu versalzen. Aber, Leute, jetzt gehen wir auf Nummer sicher! Ich habe mir da einen Namen ausgedacht, auf den kommt sonst keiner: The Gobbledegooks!
